08. Januar 2021 / 06:33 Uhr

Funkel erklärt: Darum reicht Schalke 04 der Kolasinac-Transfer nicht für den Klassenerhalt

Funkel erklärt: Darum reicht Schalke 04 der Kolasinac-Transfer nicht für den Klassenerhalt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Friedhelm Funkel (rechts) hält den Schalke-Transfer von Sead Kolasinac für nicht ausreichend im Kampf um den Klassenerhalt.
Friedhelm Funkel (rechts) hält den Schalke-Transfer von Sead Kolasinac für nicht ausreichend im Kampf um den Klassenerhalt. © dpa/Getty/Montage
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Als der FC Schalke 04 auf die Suche nach einem Nachfolger für Manuel Baum geht, fällt auch immer wieder der Name Friedhelm Funkel. Die Trainer-Legende der Bundesliga und der Revierklub kommen aber nicht zusammen. Jetzt spricht der 67-Jährige über die aktuelle Entwicklung in Gelsenkirchen.

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Der frühere Bundesliga-Trainer Friedhelm Funkel ist überzeugt, dass die Verpflichtung von Sead Kolasinac allein nicht reicht, um dem FC Schalke 04 den Verbleib in der Bundesliga zu sichern. "Er ist ein sehr guter Spieler, aber kann ein Linksverteidiger so spielentscheidend sein? Er wird nicht viele Tore machen. Er wird die Mannschaft mitreißen, überhaupt keine Frage", sagte Funkel im Interview des TV-Senders Sky.

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Aber die Mannschaft brauche jemanden, der Tore macht. "Solch einen Spieler brauchen sie, nur die sind wahnsinnig schwierig zu bekommen, die zum Beispiel zehn Tore in 20 Spielen machen. Dann hilft Kolasinac noch mehr. Aber er allein kann auf der linken Seite keine Spiele entscheiden. Das ist eine sehr gute Verpflichtung, aber sie allein reicht nicht aus, um die Klasse zu halten", unterstrich Funkel, der im Dezember auch mit Schalke 04 in Verbindung gebracht wurde.

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Der neue Trainer Christian Gross sei eine Respektsperson. "Das ist für diese Mannschaft ganz wichtig, dass da jemand hinkommt, der schon vieles erlebt und erfolgreich gestaltet hat. Er stellt was dar. Und wenn er was sagt, dann hört die Mannschaft auch zu", sagte der 67-jährige Funkel. Sechs Punkte zum Relegationsplatz seien in den verbleibenden 20 Spielen für die Schalker noch aufzuholen. "Aber sie müssen irgendwann mal anfangen zu gewinnen", sagte der frühere Bundesliga-Coach.