24. September 2020 / 23:40 Uhr

Für die Gruppenphase: Auf den VfL Wolfsburg wartet jetzt nur noch die Hürde AEK Athen

Für die Gruppenphase: Auf den VfL Wolfsburg wartet jetzt nur noch die Hürde AEK Athen

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Noch ein Schritt: Am Donnerstag muss der VfL Wolfsburg (M. Daniel Ginczek) bei AEK Athen bestehen, um die Gruppenphase der Europa League zu erreichen.
Noch ein Schritt: Am Donnerstag muss der VfL Wolfsburg (M. Daniel Ginczek) bei AEK Athen bestehen, um die Gruppenphase der Europa League zu erreichen. © Boris Baschin
Anzeige

Durch ein 2:0 gegen Desna Chernihiv steht der VfL Wolfsburg in den Play-Offs der Europa League. Und dort muss der Fußball-Bundesligist am Donnerstag bei AEK Athen bestehen, um die Gruppenphase zu erreichen.

Anzeige

Zwei Quali-Runden der Europa League hat der VfL Wolfsburg bereits gemeistert, einen Schritt muss das Team von Trainer Oliver Glasner nun noch gehen, um in der Gruppenphase (startet am 22. Oktober) dabei zu sein. Nach dem Sieg gegen Desna Chernihiv geht’s für den Fußball-Bundesligisten bereits am Donnerstag (live auf Sport1) bei AEK Athen weiter, das sich seinerseits in der dritten Quali-Runde mit 1:0 beim FC St. Gallen durchgesetzt hat. Beide Klubs waren erst in dieser Runde in den Wettbewerb eingestiegen.

Dass es für den VfL in den Play-Offs entweder in die Schweiz oder nach Griechenland geht, hatte schon seit der Auslosung vor einer Woche festgestanden – nun ist klar, es geht nach Athen. Und der Verein ist kein unbekannter. AEK ist ein Klub aus dem Hauptstadt-Vorort Neu Filadelfia und hat eine umfangreiche Titelsammlung, unter anderem wurde der Klub bereits zwölfmal griechischer Meister und hat sich mittlerweile von Konkurs und Zwangsabstieg vor sieben Jahren erholt. 2018/19 trafen die Griechen in der Gruppenphase der Champions League unter anderem auf den FC Bayern, verloren zweimal mit 0:2. In der Vorsaison wurde AEK Dritter in Griechenlands Super League.

Szenen aus der Europa-League-Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und Desna Chernihiv. Zur Galerie
Szenen aus der Europa-League-Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und Desna Chernihiv. ©

Und auch in die neue Spielzeit sind die Griechen perfekt gestartet. Während sich die Wolfsburger torlos von Bayer Leverkusen trennten, feierte das Team von Trainer Massimo Carrera (seit Dezember im Amt) zum Liga-Auftakt einen 2:0-Erfolg bei Panetolikos GFS. Am Sonntag muss Athen gegen PAS Lamia antreten.

Danach wollen die Griechen genau wie die Wolfsburger die Gruppenphase erreichen. Diese geht vom bis 10. Dezember. In welchem Lostopf der VfL landet, hängt davon ab, welche Teams sich qualifizieren. Nach aktuellem Stand ist Lostopf 2 nicht unwahrscheinlich – dann könnte Wolfsburg auf Top-Teams wie Arsenal, SSC Neapel oder AS Rom treffen.