08. Oktober 2019 / 20:25 Uhr

Für die Judoka des MTV Vorsfelde wird's jetzt ein Olympia-Zweikampf

Für die Judoka des MTV Vorsfelde wird's jetzt ein Olympia-Zweikampf

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Weiter auf gutem Kurs Richtung Olympia: Giovanna Scoccimarro (r.) vom MTV Vorsfelde © IJF / Di Feliciantonio Emanuele
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Es muss ihr Jahr werden und es scheint ihr Jahr zu werden: Giovanna Scoccimarro kämpft sich Schritt für Schritt zu ihrem großen Traum Olympische Spiele. Am Montag wurde die Judoka des MTV Vorsfelde Zweite beim Grand Slam in Brasilien, machte damit das frühe Aus bei der WM wett, sammelte wichtige Punkte für die Olympia-Rangliste.

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Nur eine deutsche Starterin aus der 70-Kilo-Klasse kann das Ticket erhalten, sollten mehrere am Stichtag unter den Top 18 sein, dann hat das Nationale Olympische Komitee das letzte Wort, doch normalerweise dürfte die in der Rangliste Beste den Zuschlag erhalten. Und das ist im Moment Scoccimarro. Die besten Chancen, auch noch unter die Top 18 zu kommen, hat aus dem Kader des deutschen Judo-Bundes Miriam Butkereit (TSV Glinde). Die war verletzt, steigt in zwei Wochen beim Grand Slam in Abu Dhabi wieder ein. Auch Scoccimarro wird da am Start sein, dann wird es ein Zweikampf. Die Lessienerin hat über 1000 Ranglistenpunkte Vorsprung. Das ist einerseits viel, andererseits gibt es schnell riesige Veränderungen, wenn eine nichts holt und die andere Edelmetall.

„Untereinander verstehen wir uns gut“, weiß Scoccimarro, „aber zu Olympia will jede und es gibt nur einen Platz.“ Heißt: Sie hat den nächsten Schritt getan, doch es wird noch ein weiter Weg.

In Brasilia zeigte sie sich stabil und selbstbewusst, meinte: „Ich bin zufrieden.“ Immerhin bezwang sie unter anderem die Nummer 2 der Welt, Anna Bernholm aus Schweden, scheiterte erst an der dreifachen Weltmeisterin und Olympiazweiten von 2016, Yuri Alvear aus Kolumbien. „Das Finale war ein bisschen blöd, ich bin nicht richtig reingekommen, die Taktik ist nicht aufgegangen.“ Es war aber eine Niederlage, die die erst 21-Jährige verschmerzen konnte: „Yuri hat viel Erfahrung und sie ist sehr gut.“

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