22. September 2022 / 07:12 Uhr

Für die nächsten vier Jahre: TV-Dreikampf um die Übertragungsrechte der Frauen-Nationalmannschaft

Für die nächsten vier Jahre: TV-Dreikampf um die Übertragungsrechte der Frauen-Nationalmannschaft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Die Nationalmannschaft der Frauen sorgte bei der EM im Sommer für Top-Quoten. 
Die Nationalmannschaft der Frauen sorgte bei der EM im Sommer für Top-Quoten.  © IMAGO/Eibner
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Die Rechte für die TV-Übertragungen der Länderspiele der Frauen-Nationalmannschaft werden ab dem Jahr 2023 neu vergeben. Neben den öffentlich-rechtlichen Sendern gibt es zwei weitere Bewerber. 

Der Deutsche Fußball-Bund steht vor dem Verkauf der TV-Rechte für die Spiele der Frauen-Nationalmannschaften. Drei Bewerber sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur noch im Rennen. Neben den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF haben auch die RTL-Gruppe sowie ProSiebenSat.1 Interesse an dem umfangreichen Paket. Die beteiligten Partien wollten sich dazu nicht äußern.

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Der DFB verkauft die Medienrechte für vier Jahre ab 2023. Zum Angebot gehören mindestens 32 Spiele. Es können aber auch noch Partien dazukommen. Anders als bei der Fußball-Bundesliga der Frauen gibt es keinen Ausschreibungsprozess, sondern direkte Verhandlungen mit den Interessenten.

Derzeit liegen die Rechte für die Partien der DFB-Frauen noch bei ARD und ZDF, die seit mehreren Jahren live berichten. Nach den Quotenrekorden und der Euphorie bei der EM in England hofft der Verband auf steigende Einnahmen und will den Prozess schon in den nächsten Wochen abschließen.

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