25. Mai 2021 / 17:18 Uhr

Für Flexibilität im Team: Dresdner Eislöwen holen Youngster Petersen

Für Flexibilität im Team: Dresdner Eislöwen holen Youngster Petersen

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Von der Rheinmetropole an die Elbe: Eislöwen Neuzugang Jussi Petersen.
Von der Rheinmetropole an die Elbe: Eislöwen Neuzugang Jussi Petersen. © Dresdner Eislöwen
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Siebter Offensivmann an Bord: Stürmer Jussi Petersen läuft in der kommenden Saison für die Dresdner Eislöwen auf. Der 18-Jährige wechselt von den Kölner Junghaien zu den Blau-Weißen und erhält einen U21-Fördervertrag.

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Dresden. Die Dresdner Eislöwen folgen bei den Personalplanungen weiter ihrem Konzept und setzen verstärkt auf junge Spieler. So verpflichtet der Eishockey-Zweitligist jetzt den 18-jährigen Jussi Petersen. Der Stürmer, der in Hannover geboren wurde und seit 2016 bei den Kölner Junghaien ausgebildet wurde, erhält bei den Blau-Weißen einen U21-Fördervertrag für zwei Jahre.

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DEL2-Start im Oktober

Erfahrungen sammelte der 1,83 m große Petersen auch schon in deutschen U16-, U17- und U18-Auswahlteams. Zudem schnupperte er in der vergangenen Spielzeit DEL2-Luft in acht Spielen für Bad Nauheim. „Jussi ist ein talentierter junger Spieler, der nicht umsonst in den Nationalmannschaften gespielt hat. Wir freuen uns, dass er sich für einen Wechsel nach Dresden entschieden hat und wir ihn von unserem Konzept überzeugen konnten. Jussi kann als Mittel- und Außenstürmer eingesetzt werden und gibt unseren Trainern damit mehr Flexibilität. Bei der Kaderzusammenstellung ist dies ein Schwerpunkt gewesen. Mit Jordan Knackstedt, Vladislav Filin, Tom Knobloch, Tomáš Andres, Yannick Drews und Arturs Kruminsch haben wir bereits sechs Stürmer unter Vertrag genommen, die ebenfalls über diese Qualität verfügen. Zudem werden wir eine Importstelle mit einem Mittelstürmer besetzen. Das sollte sich positiv auf unsere Bullyquote auswirken und insbesondere in Unterzahlsituationen ein Faktor sein“, erklärt Sportdirektor Matthias Roos.

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Petersen selbst betont: „Ich will mich in den nächsten beiden Spielzeiten voll reinhängen, mich weiterentwickeln und natürlich mit dem Team erfolgreiches Eishockey spielen. Dass wir jetzt schon die Möglichkeit haben, mit Petteri Kilpivaara zu trainieren, ist großartig.“



Wie die DEL“ inzwischen mitteilte, ist der Saisonstart für den 1. Oktober geplant. „Die Clubs haben sich auf den etwas späteren Starttermin verständigt. Zum einen, weil die letzte Saison deutlich länger ging als gewohnt. Zum anderen gibt uns der spätere Zeitpunkt die Chance, die Entwicklungen der Pandemie, und die für den Herbst geltenden Anforderungen für Sportveranstaltungen zu beobachten und vor allem für die Umsetzung in unseren Arenen zu berücksichtigen“, erklärt DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch den späteren Start.