17. März 2020 / 10:41 Uhr

Für Liquiditätssicherung: Chemnitzer FC prüft staatliche Hilfen

Für Liquiditätssicherung: Chemnitzer FC prüft staatliche Hilfen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auch die Geschäftsräume des CFC wurden vom Landeskriminalamt unter die Lupe genommen.
Der CFC prüft staatliche Hilfen, um finanziell abgesichert zu sein. © dpa
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Die Aussetzung der dritten Liga wurde auf den 30. April verlängert. Nun gilt es für den CFC die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.

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Chemnitz. Fußball-Drittligist Chemnitzer FC prüft die Inanspruchnahme staatlicher Hilfen, um durch die Aussetzung des Spielbetriebs bis Ende April finanziell abgesichert zu sein. Das kündigte die CFC-Vorstandsvorsitzende Romy Polster an. "Es ist nun maßgeblich, bis zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Chemnitzer FC aufrechtzuerhalten. Dazu werden wir alle angebotenen staatlichen Hilfen für die Liquiditätssicherung prüfen. Vor dieser Herausforderung steht nun die gesamte Liga", sagte Polster in einer Pressemitteilung des Clubs.

In einer Videokonferenz hatten der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie die Vertreter der 20 Clubs am Montag beschlossen, die Saison angesichts der Coronavirus-Pandemie vorerst bis zum 30. April auszusetzen. Der festgelegte Zeitraum orientiert sich an den aktuell vorliegenden behördlichen Anordnungen. Die verlängerte Pause soll die Möglichkeit offen halten, dass die Saison doch noch zu Ende gespielt werden kann.

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"Es ist ein wichtiges Zeichen, dass wir als 3. Liga zu einem einheitlichen und geschlossenen Standpunkt gekommen sind. Die sportliche Entscheidung der laufenden Saison hatte dabei die oberste Priorität", betonte Polster.

Sebastian Wutzler

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