15. April 2021 / 16:18 Uhr

Für mehr Speed: Wolfsburg mit zwei Linksverteidigern gegen Bayern?

Für mehr Speed: Wolfsburg mit zwei Linksverteidigern gegen Bayern?

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Beide erste Wahl? Jerome Roussillon (l.) und Paulo Otavio vom VfL Wolfsburg.
Beide erste Wahl? Jerome Roussillon (l.) und Paulo Otavio vom VfL Wolfsburg. © Roland Hermstein
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Am Samstag (15.30 Uhr) hat der VfL Wolfsburg den FC Bayern zu Gast - und VfL-Trainer Oliver Glasner grübelt noch, welche Startelf er wählen soll, um den FCB knacken zu können.

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Oliver Glasner setzt bei der Startelf gern auf Kontinuität, aber beim Highlight am Samstag (15.30 Uhr) gegen Bayern München muss er im Mittelfeld (Maximilian Arnold ist gelbgesperrt) auf jeden Fall umbauen. Aber möglicherweise ändert der VfL-Trainer darüber hinaus noch mehr an seiner Anfangself – Paulo Otavio und Maximilian Philipp könnten reinrutschen.

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Otavio ist nach seinem Dunkelrot (vier Spiele Sperre) im Duell mit 1899 Hoffenheim erstmals wieder dabei. Der Linksverteidiger hatte zuvor hinten links vor allem durch seine Schnelligkeit und seine Zweikampfstärke überzeugen können. Zuletzt hatte auf dieser Position nach Covid-Erkrankung und Verletzung wieder Jerome Roussillon (einer der schnellsten VfLer) gespielt. Jetzt kann Glasner auf dieser Position wieder wählen, möglicherweise macht er das aber nicht und lässt erstmals gar beide von Beginn an auflaufen – Roussillon hinten links und um Geschwindigkeit auf dem Flügel zu haben, Otavio für den in Frankfurt patzenden Josip Brekalo davor.

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Neben Otavio ist Philipp ein weiterer Kandidaten für die Anfangself, weil er nach seiner Einwechselung in Frankfurt durchaus belebend fürs VfL-Spiel war und beim 1:2 im Hinspiel bei den Bayern nicht nur getroffen, sondern auch gut gespielt hatte. Rechts offensiv hatte zuletzt Ridle Baku die Nase vorn. „Alle Spieler, die im Kader stehen, sind Kandidaten für die Startelf – und deswegen sind sowohl Paulo Otavio als auch Maximilian Philipp Startelf-Kandidaten. Ich könnte aber jetzt noch mehr aufzählen“, will sich Glasner öffentlich noch nicht festlegen.



Die erste Option für den gesperrten Arnold ist Yannick Gerhardt (zuletzt Zehner). Glasner: „Yannick ist klar, das liegt auf der Hand.“ Aber kommt es auch so? Glasner weiter: „Ridle Baku ist eine Option, der da auch spielen kann. Und dann gibt es nicht mehr viele, die auf der Doppel-Sechs spielen könnten. Eine Option ist vielleicht noch, Marin Pongracic im Mittelfeld spielen zu lassen. Das haben wir uns auch im Training schon das eine oder andere Mal angeschaut“, so der Trainer. Kapitän Josuha Guilavogui steht wegen Adduktoren-Problemen nicht als Alternative zur Verfügung. Möglicherweise fehlt Guilavogui auch noch am nächsten Mittwoch beim Spiel in Stuttgart. Glasner: "Ich denke, es wird knapp." Erfreulich wiederum: Offensivmann Admir Mehmedi wird nach seiner Wadenverletzung erstmals wieder im Kader stehen.

Wichtiger als die Aufstellung ist dem Coach jedoch, dass die zweitbeste Defensive der Liga nicht erneut so einen gebrauchten Tag erwischt wie beim 3:4 in Frankfurt. „Wir brauchen wieder eine bessere Defensivleistung“, fordert der Österreicher, „viel besser, viel konzentrierter und viel effizienter als in Frankfurt.“

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