28. Oktober 2020 / 10:13 Uhr

Für Optik Rathenow beginnen die Wochen der Wahrheit

Für Optik Rathenow beginnen die Wochen der Wahrheit

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
Der FSV Optik Rathenow ging nach 15 Minuten durch Leon Hellwig (r.) in Führung.
Blick zurück: Zuletzt standen sich Rathenow und Luckenwalde 2019 im Pokalhalbfinale gegenüber, Optik siegte 2:0. © Frank Nessler
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Regionalliga Nordost: Das Team von Trainer Ingo Kahlisch muss am Mittwoch beim FSV 63 Luckenwalde antreten.

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Nach zwei Niederlagen in Folge will Fußball-Regionalligist FSV Optik Rathenow an diesem Mittwoch beim FSV 63 Luckenwalde (19.30 Uhr, Werner-Seelenbinder-Stadion) unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

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Nach den beiden schweren Spielen gegen den Berliner AK und den FC Carl Zeiss Jena wartet mit dem Team aus dem Landkreis Teltow-Fläming wieder ein Gegner auf Augenhöhe auf die Rathenower. „Luckenwalde hat ähnliche Bedingungen wie wir. Sie sind ein Amateurverein, der seit vielen Jahren einen eingespielten Haufen beisammen hat“, sagt Optik-Trainer Ingo Kahlisch über die Stärken des Aufsteigers, der in den bisherigen elf Saisonspielen immerhin schon 13 Punkte sammelte. Zuletzt hat die Elf von Trainer Jan Kistenmacher, der den FSV 63 seit 2018 anleitet, beim Chemnitzer FC 0:3 verloren.

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„Wir wissen, was die Zeit geschlagen hat. Es ist klar, dass wir bis zur Winterpause noch drei Siege einfahren sollten“, erklärt Ingo Kahlisch vor dem Duell mit dem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Immerhin hat sein Team schon sechs Punkte Rückstand auf Luckenwalde. „Wir haben mit Luckenwalde, Bischofswerda, TeBe Berlin und Lichtenberg noch Gegner vor uns, gegen die wir uns auf Augenhöhe sehen“, sagt der Rathenower Trainer.

Ein Kampfspiel wird erwartet

Gegen Luckenwalde will Kahlisch ein besseres Verhältnis zwischen eigenen Fehlern und effektiver Chancenverwertung sehen. „Da hat es zuletzt nicht gestimmt. Wir müssen einen Ball auch einfach mal lang rausschlagen und nicht immer probieren, die spielerische Lösung zu finden“, moniert der Coach. Er möchte mit seinem Team wieder kompakter stehen als in den vergangenen Spielen. „Nach vorne kommen wir mit Tempo und haben auch unsere Chancen. Diese müssen wir aber endlich mal nutzen“, fordert der Rathenower Trainer, der ein Kampfspiel erwartet, in „dem die Zweikämpfe entscheiden werden.“

Personell wird Kahlisch einen ähnlichen Kader wie gegen Jena zur Verfügung haben. Nach dem vergangenen Heimspiel meldete sich kein Spieler verletzt. Bei Glodi Zingu, der sich mit Knie-Problemen herumgeplagte, besteht zumindest die Hoffnung, dass er gegen Luckenwalde wieder dabei sein kann. Außerdem hat Kapitän Jerome Leroy ein leichtes Lauftraining aufgenommen. „Das ist einfach ein tolles Gefühl“, sagt Leroy, der sich in der Vorbereitung den Fuß gebrochen hatte.