15. Januar 2020 / 17:51 Uhr

Furiose Aufholjagd mit Happy End: SGA siegt in letzter Sekunde

Furiose Aufholjagd mit Happy End: SGA siegt in letzter Sekunde

Hartmut Butt
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Krimi mit Happy End: Nathalie Kegelmann (am Ball) drehte mit der SG Adenstedt einen 17:24-Rückstand gegen die HG Elm.
Krimi mit Happy End: Nathalie Kegelmann (am Ball) drehte mit der SG Adenstedt einen 17:24-Rückstand gegen die HG Elm. © Ralf Büchler
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Befreiungsschlag für die Peiner Regionsoberliga-Handballerinnen: Denn sowohl die SG Adenstedt als auch die SG Zweidorf/Bortfeld II feierten zum Jahresanfang wichtige Auswärtserfolge im Kampf um den Klassenerhalt. Die SGA holte sogar einen 17:24-Rückstand auf und traf in letzter Sekunde zum Sieg bei der HG Elm.

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Was für eine Dramatik: Mit dem Schlusspfiff gelang Louisa Wittenberg der Siegtreffer für die Adenstedterinnen, die damit nach fünf Niederlagen in Folge wieder jubeln durften.

HG Elm – SG Adenstedt 29:30 (18:14).Dabei schien die Partie nach 39 Minuten entschieden zu sein, führte die HG doch zu diesem Zeitpunkt mit 24:17. Doch dann startete die SGA eine furiose Aufholjagd und glich innerhalb von acht Minuten zum 24:24 aus. „Das Team hat großartige Moral bewiesen“, sagte Trainer Steven Mohrmann.

Zwar geriet die SGA danach noch einmal in Rückstand, doch in der 54. Minute gelang erstmals die Führung zum 27:26 – und es blieb spannend. 15 Sekunden vor Schluss schaffte Elm noch einmal den Gleichstand. Doch im Gegenzug traf Wittenberg und sicherte damit zwei ganz wichtige Punkte. „Das war ein Zeichen an die Konkurrenz. Zudem sollte der Erfolg uns Selbstvertrauen geben für die nächsten Partien“, sagte Mohrmann.

SGA: Wittenberg (7/4), Zellmann (5), Schlender (5), Pape (3), Rauls (3), Kegelmann (3), Damian (2), Mai (1), Teichmann (1).

Mehr regionaler Handball

VfL Lehre – SG Zweidorf/Bortfeld II 24:30 (11:13). Angeführt von der bärenstarken Nadine Scholz feierte die SG einen Start nach Maß ins neue Jahr. „Der Sieg geht in Ordnung. Damit hat sich das Team für eine starke Vorstellung belohnt“, bilanzierte SG-Trainer Fabian Kracik, dessen Team in Abschnitt eins stets in Führung lag.

Auch nach der Pause bestimmten die Gäste zunächst das Geschehen, erhöhten auf 15:11. Doch Lehre leistete Widerstand, glich zum 15:15 aus. Bis acht Minuten vor Ende blieb die Partie offen, aber in der Schlussphase stand die Abwehr der SG sicher, ließ nur noch zwei Gegentreffer zu und baute den Vorsprung aus. Großen Anteil daran hatte eine stark haltende Sandra Probst. „Zudem war unser Angriff treffsicher – die Chancenverwertung war gut“, lobte Kracik.

SG II: Scholz (10), Kracik (7/3), Essmann (5), Malzahn (2), Berke (2), Lehne (1), Pietruk (1), Lange (1), Litzius (1).

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