23. Oktober 2016 / 17:08 Uhr

Fußball-Drittligist Zwickau wehrt sich gegen Rassismusvorwürfe

Fußball-Drittligist Zwickau wehrt sich gegen Rassismusvorwürfe

joka LVZ-Online
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Symbolbild
Symbolbild © Norman Rembarz
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Frankfurter Spieler sollen in Zwickau mit Affenlauten beleidigt worden sein. Doch beim FSV Zwickau will man nichts mitbekommen haben.

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Fußball-Drittligist FSVZwickau hat sich nach dem 1:1 (0:0) am Samstag gegen den FSV Frankfurt gegen Rassismusvorwürfe gewehrt. «Wir als FSVZwickau haben zu keiner Phase während und nach dem Spiel rassistische Rufe unserer Fans wahrgenommen. Im Gegenteil, wir sind stolz auf unsere Anhänger, die uns 90 Minuten lang bedingungslos unterstützt und zum Punktgewinn getrieben haben»​, sagte Zwickaus Pressesprecher Daniel Sacher am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

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Frankfurts Trainer Roland Vrabec hatte nach dem Schlusspfiff Rassismusvorwürfe gegen Zwickauer Fans erhoben. «Wenn unser Spieler Shawn Barry am Ball ist und dann Affenlaute gerufen werden, die ganz klar in die rassistische Richtung gehen, kann ich es einfach nicht tolerieren», sagte Vrabec dem MDR-Fernsehen. Das Zwickauer Publikum sei das «schlechteste Publikum, was ich je erlebt habe.» Barry war nach dem Abpfiff sichtlich aufgebracht in die Kabine gestürmt.