10. Oktober 2019 / 19:16 Uhr

Hansa Rostock: Kapitän Riedel feiert Comeback

Hansa Rostock: Kapitän Riedel feiert Comeback

Stefan Ehlers
Ostsee-Zeitung
Endlich wieder am Ball: Hansa-Kapitän Julian Riedel feiert am Sonnabend im Landespokal in Güstrow sein Comeback.
Endlich wieder am Ball: Hansa-Kapitän Julian Riedel feiert am Sonnabend im Landespokal in Güstrow sein Comeback. © Foto: Lutz Bongarts
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Julian Riedel ist zurück. Nach achtwöchiger Verletzungspause feiert der 28 Jahre alte Kapitän des FC Hansa Rostock am Sonnabend im Landespokal-Duell beim Güstrower SC 09 sein Comeback.

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Die Leidenszeit ist vorbei. Hansa-Kapitän Julian Riedel feiert im Landespokal-Duell am Sonnabend beim Güstrower SC 09 (14 Uhr, Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion) sein Comeback. Der 28 Jahre alte Innenverteidiger kehrt nach achtwöchiger Verletzungspause zurück.

Riedel hatte sich Mitte August im Heimspiel gegen Großaspach (0:1) das Innenband im rechten Knie angerissen. Die Blessur schien zunächst nicht so schwerwiegend zu sein, erwies sich aber als hartnäckig. Immer wieder testete der Leverkusener, ob das Knie mitspielt, doch an Fußball war nicht zu denken.

So sieht die Torjägerliste im Landespokal nach der 3. Runde (Stand 13. Oktober 2019):

Platz 1: Robert Grube (1. FC Neubrandenburg) - 8 Tore Zur Galerie
Platz 1: Robert Grube (1. FC Neubrandenburg) - 8 Tore ©
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Es habe wehgetan, auf der Tribüne zu sitzen und zuschauen zu müssen, sagt Riedel. „Andererseits habe ich mich natürlich gefreut, dass die Jungs zuletzt sehr positive Ergebnisse eingefahren haben. Das hat es erträglicher gemacht.“

Das erste Ziel, wieder schmerzfrei trainieren zu können, hat der Innenverteidiger erreicht. Die dritte Runde des Fußball-Landespokals kommt gerade recht, um wieder Spielpraxis zu bekommen. Nach der siebenwöchigen Pause fehlt noch einiges, räumt Riedel ein. „Ob Sprint oder intensive Spielformen – ich merke schon, dass ein paar Körner fehlen. Aber ich habe ja in den nächsten Wochen Zeit, um mir das wieder zu erarbeiten.“

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Doch zunächst freut er sich auf seine Rückkehr. Güstrow soll nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum fünften Triumph in Folge sein. „Im Landespokal sind wir gefühlt wie Bayern München und müssen gewinnen. Alles andere zählt nicht“, meint Riedel.

Ob er eine Woche später im Ostderby beim 1. FC Magdeburg ebenfalls zur Startelf gehört, ist noch unklar. „Klar habe ich den Anspruch, zu spielen“, sagt Riedel. „Aber ob ich dann schon so weit bin und ob der Trainer sagt, dass er etwas ändern will, wird man sehen. Da bin ich ganz entspannt. Es wäre schlimmer, wenn es nicht laufen würde.“

Die Hanseaten sind seit sechs Runden ungeschlagen. Maßgeblichen Anteil an der Erfolgsserie haben die Innenverteidiger Sven Sonnenberg (20) und Maximilian Reinthaler (24). Dennoch geht Julian Riedel davon aus, bald wieder erste Wahl zu sein. „Wenn ich hundert Prozent fit bin, kann ich der Mannschaft helfen.“

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Stürmer Malick Bolivard, auf Martinique geborener Franzose, brachte es von 2009 bis 2011 auf 13 Einsätze. ©

Nach dem holprigen Start habe sich die Mannschaft gefunden, meint Riedel. Das sei auch ein Verdienst der Neuzugänge. „Durch sie sind wir in der Offensive flexibler geworden.“ Einer, der von der gewachsenen Qualität profitiert, ist Pascal Breier. Der 27-Jährige, der zu Saisonbeginn mehrfach auf dem rechten Flügel aushelfen musste, darf inzwischen auf seiner Lieblingsposition im Sturmzentrum spielen – und blüht auf (sieben Saisontore).

„Wir haben zurzeit auch das Momentum auf unserer Seite“, sagt Riedel. Das Küstenhoch soll nach Möglichkeit noch lange andauern. Riedel: „So eine Serie musst du so lange mitnehmen, wie es geht.“

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