12. Januar 2021 / 11:59 Uhr

Fußball in SH: Abbruch oder weitermachen?

Fußball in SH: Abbruch oder weitermachen?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Szene aus der Oberliga-Partie Oldenburger SV gegen Eutin 08: Lion Glosch fährt Kevin Hübner in die Parade.
Szene aus der Oberliga-Partie Oldenburger SV gegen Eutin 08: Lion Glosch fährt Kevin Hübner in die Parade. © Agentur 54°
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Hamburger Verband will Stopp, wenn bis zum 13. Februar kein Training möglich ist - Schleswig-Holstein stellt kein Ultimatum - Das sagen die User

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Die Haltung des Hamburger Fußballverbandes ist klar: Sollte ein Training ab dem 13. Ferbruar und der Neustart der Ligen ab dem 27./28. Februar nicht möglich sein, soll die Saison abgebrochen werden.

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Training ab 13. Februar oder Abbruch

Sollte ein Trainingsbetrieb bis zum 13. Februar nicht möglich sein, „wird die Saison 2021/2022 am 1. Juli 2021 mit dem Stand 1. Juli 2020 neu begonnen; dann gäbe es in der Saison 2020/2021 keine Meister sowie keine Auf- oder Abstiege“, schrieb HFV-Präsident Dirk Fischer. „Über eventuelle überregionale Auf- und Abstiege müsste gesondert entschieden werden.“ Es sei mit dem DFB und dem Norddeutschen Fußballverband (NFV) zu klären, „ob und in welcher Form Auf- und Abstiege in überregionale Staffeln überhaupt stattfinden werden“. Auch die Qualifikation zum DFB-Pokal muss bei einem Ausfall des Landespokals geklärt werden.

"Das tut doch noch keine Not“

Uwe Döring, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV), sagte den Lübecker Nachrichten zur Nachricht: „Ich bin sehr überrascht über das Vorgehen der Hamburger, und ich bin auch vom Kollegen Fischer nicht informiert worden. Ich verstehe nicht, warum sich die Hamburger jetzt so unter Druck setzen, indem sie Fristen setzen und feste Termine mit allen Konsequenzen nennen. Das tut doch noch keine Not.“

Kein Ultimatum in SH

Im Dezember hatte der SHFV einen Plan zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs für den Fall veröffentlicht, dass ab dem 11. Januar ein Trainingsbetrieb in voller Mannschaftsstärke möglich wäre. Demnach hätten ab dem 24./24. Januar zunächst die Junioren wieder um Punkte kicken sollen. „Das war das Best-Case-Szenario. Wir sind dank unserer Spielausschüsse auch darauf vorbereitet, wenn Training und Spielbetrieb erst später wieder erlaubt sind. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, haben Ideen und sind optimistisch“, erklärte SHFV-Geschäftsführer Tim Cassel gegenüber den LN. Man werde kein Ultimatum für die Fortsetzung der Saison in den Amateurklassen des Landes setzen. Es gebe „keine Deadline“, sagte der Vorsitzende des SHFV-Herrenspielausschusses Klaus Schneider den Kieler Nachrichten.