20. Juli 2020 / 14:44 Uhr

Fußball-Jugendabteilung des TSV Berkenthin blickt zuversichtlich in die Zukunft

Fußball-Jugendabteilung des TSV Berkenthin blickt zuversichtlich in die Zukunft

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Spartenleiter Matthias Fäseke, Manuel Schiefke, Mirko Jakobi und Vorsitzender Rolf Aßmann (von links). 
Spartenleiter Matthias Fäseke, Manuel Schiefke, Mirko Jakobi und Vorsitzender Rolf Aßmann (von links).  © TSV Berkenthin/hfr
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Im Juniorenbereich gibt es beim Klub, der schon zwei Mal für seine gute Jugendarbeit ausgezeichnet wurde, an der Seitenlinie einige personelle Veränderungen.

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Matthias Fäseke, Fußball-Abteilungsleiter beim TSV Berkenthin, freut sich über eine weitere Verstärkung der Jugendabteilung. Nachdem Jörn Engel und Stefan Kreutzfeldt für die neue F3 (Jahrgang 2013/2014) gewonnen werden konnten, stoßen jetzt Mirko Jakobi und Manuel Schiefke als weitere F-Jugend-Trainer für die Jahrgänge 2012/2013 dazu. Zur neuen Saison 2020/21 haben die Berkenthiner zehn Jugendmannschaften zum Spielbetrieb angemeldet: Eine G-, drei F-, zwei E-, zwei D- und zwei C-Jugendmannschaften.

TSV Berkenthin 2019 zum zweiten Mal für gute Jugendarbeit ausgezeichnet

Jakobi und Schiefke waren zuletzt beim Nachbarn Krummesser SV tätig, wohnen aber beide in Berkenthin. Ein Grund mit, zum TSV zu wechseln. Vorsitzender Rolf Aßmann dankt den beiden Übungsleitern für das entgegengebrachte Vertrauen und deren Bereitschaft, an der Bahnhofstraße Verantwortung zu übernehmen. „Jakobi wird im Spätsommer seine Prüfung zur C-Lizenz ablegen. Ein gewichtiges Argument für uns, ihn als erfahrenen und lizensierten Jugendtrainer einzusetzen“, sagt Aßmann und verweist auf das Jugend-Ausbildungskonzept des TSV. Dieses setzt voraus, dass alle Trainer mindestens über die C-Lizenz verfügen. Nicht umsonst wurde der Verein vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband in 2017 und 2019 für vorbildliche Jugendarbeit ausgezeichnet. Jakobi freut sich über die neue Aufgabe. „In Berkenthin sehe ich tolle Voraussetzungen und eine gute Perspektive, in der Nachwuchsarbeit tätig sein zu können“, führt der 45-Jährige aus, der selbst aktiver Fußballer war (beim ATSV Ahrensburg unter Klaus Albrecht, heutiger Jugendcoach beim SV Eichede) und wie Schiefke ebenfalls seinen 7-jährigen Sohn mitbringt.

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Einige Trainerwechsel an der Bahnhofstraße

Und es tun sich weitere Veränderungen auf: Stefan Barnack, bisher Trainer der E1, wird künftig Co-Trainer bei Andreas Walther in der D1. Das Trainergespann hat sich für einen mutigen Weg entschieden und ihre Mannschaft für die Verbandsliga gemeldet. Die Spieler der neuen D2 bleiben in den erfolgreichen Händen von Annalena Rath und Kai Sievers. Auch in der C-Jugend stehen Änderungen an. Aus beruflichen Gründen musste Andreas Tack das Amt des Co-Trainers an Christian Franke abgegeben, der künftig an der Seite von Cheftrainer Timo Kramer die C1 leiten wird. Lucas Döding und Mertin Schlicht übernehmen die C2, die im 9er-Feld gemeldet wurde und werden gleichzeitig die zweite Herrenmannschaft coachen. Der eine oder andere Junge wird noch für die C2 gesucht, um vielleicht noch im 11er-Feld spielen zu können.

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Martin Röser auf dem Balkon der Haupttribüne.

Der Stürmer kommt vom Zweitligisten Karlsruher SC. Zur Galerie
Martin Röser auf dem Balkon der Haupttribüne. Der Stürmer kommt vom Zweitligisten Karlsruher SC. ©

TSV Berkenthin möchte ausschließlich Lizenztrainer engagieren

Fäseke schaut zuversichtlich in die Zukunft. „Mit unserem Konzept, nur Lizenztrainer einzusetzen, bekommen wir sehr viel Qualität in das Training. Zur Freude der Kinder und Jugendlichen, aber auch deren Eltern“, erklärt der Spartenleiter und dankt an dieser Stelle ausdrücklich den Stützpunkt-Trainern Detlef Tolle (Büchen), Bernd Todt (Göldenitz) und Marc Fischer (Ratzeburg), die in den vergangenen Jahren die Aus- und Fortbildung der Jugendtrainer im Kreis „professionalisiert“ haben. Aßmann weiß die Arbeit auf Kreisebene ebenfalls gut einzuschätzen. „Wir sind als TSV ein Breitensportverein und freuen uns ganz besonders, auch eigene Talente von unten heraus mit gut ausgebildeten Trainern im Verein fördern zu können“, sagt er mit Blick auf einige Stützpunktspieler des TSV in den Kadern der Auswahlmannschaften sowie die gute Arbeit des Stützpunktes.

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Für Fäseke bleibt keine Zeit, sich auf dem derzeitigen Ist-Zustand auszuruhen. Während die 1. Herrenmannschaft in die Kreisliga aufgestiegen ist, soll die Nachwuchsarbeit den künftigen Unterbau sichern. „Mittelfristig wollen wir auch wieder eine eigene B- oder A-Jugend melden“, betont er und zeigt sich zuversichtlich, dass dies mit Kramer und den Jahrgängen 2005 und 2006 in wenigen Jahren möglich sein wird.