28. Februar 2022 / 16:46 Uhr

Zeichen der Solidarität in Deetz, erste Niederlage nach 190 Tagen für Saarmund

Zeichen der Solidarität in Deetz, erste Niederlage nach 190 Tagen für Saarmund

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Der FC Deetz und der RSV Eintracht II setzten vor ihrem Spiel in der Fußball-Kreisoberliga ein gemeinsamen Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine.
Der FC Deetz und der RSV Eintracht II setzten vor ihrem Spiel in der Fußball-Kreisoberliga ein gemeinsamen Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine. © Verein
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Kreisoberliga Havelland: Der 17. Spieltag in der Zusammenfassung.

FC Deetz – RSV Eintracht 1949 II 1:5 (0:2). Tore: 0:1 Popa (17.), 0:2 Wirth (26.), 1:2 Meyer (53.), 1:3 Rudloff (69.), 1:4 Mautsch (82.), 1:5 Rudloff (85.). Zuschauer: 85. Die favorisierte RSV-Reserve hatte noch die überraschende Niederlage aus dem Hinspiel gut zu machen und war entsprechend motiviert. Die Gäste nutzten ihre Überlegenheit in Hälfte eins zu einer 2:0-Führung. Deetz hatte zu Beginn des zweiten Durchgangs eine starke Viertelstunde und kam da auch zum Anschluss. Dann übernahm wieder die Eintracht-Elf das Kommando und nutzte diesmal auch seine Chancen wesentlich besser.

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FSV Babelsberg 74 II – FSV Brück 3:1 (2:0). Tore: 1:0 Krone (12.), 2:0 Lerbs (43.), 2:1 Galinski (69.), 3:1 Dix (83.). Zuschauer: 30. Die Gastgeber gingen zwar schon früh nach einer Ecke in Führung, bekamen aber nie Ruhe in ihr Spiel. Brück konnte das aber lange nicht richtig nutzen. Erst als es schon 2:0 stand, kamen die Gäste in Hälfte zwei zum Anschluss. Durch einen Konter zum 3:1 nach einem Einwurf von Brück machte die FSV-Reserve in der 81. Minute den Deckel auf das Spiel. 74-Trainer Steffen Welskopf sprach von einem „nicht besonders überzeugenden Sieg“ und war nur mit den drei Punkten zufrieden.

Linnard Galinski (in Rotschwarz am Ball) erzielte in der 69. Minute den 1:2-Anschlusstreffer für den FSV Brück.
Linnard Galinski (in Rotschwarz am Ball) erzielte in der 69. Minute den 1:2-Anschlusstreffer für den FSV Brück. © Jörgen Heller

Blau-Weiß Damsdorf – SV Dallgow 47 2:1 (2:0). Tore: 1:0 Pietzsch (16.), 2:0 Krause (29.), 2:1 Hennefuss (76.). Zuschauer: 80. In Hälfte eins hatten die Gäste aus Dallgow auf dem schwer zu bespielenden Platz Probleme mit ihrer neuen Abwehr-Dreierkette. Das nutzten die körperlich sehr präsenten Damsdorfer in den ersten 45 Minuten zu einer völlig verdienten 2:0-Führung. Nach dem Wechsel stellten die Dallgower hinten um und nahmen den Kampf an. Nach dem Anschluss gelang ihnen aber kein zweites Tor mehr, so brachten die Gastgeber den knappen Vorsprung über die Zeit.

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Borussia Brandenburg – SG Saarmund 5:1 (1:0). Tore: 1:0 Schwandt (44., Foulstrafstoß), 2:0 Pichelbauer (58.), 2:1 Schröder (64., Handstrafstoß), 3:1 Kabelitz (66.), 4:1 Schwandt (70.), 5:1 Koschate (90.+3). Zuschauer: 25. Die Saarmunder kassierten nach 190 Tagen erstmals wieder eine Niederlage, zuletzt hatten sie am 22. August vorigen Jahres zu Hause gegen Borussia Brandenburg verloren. Die erste Hälfte war noch relativ ausgeglichen. In den 20 Minuten vor der Pause wurden die Gastgeber stärker und kamen per Elfmeter zum 1:0. Nach dem 2:0 schaffte Saarmund ebenfalls per Elfmeter nochmal den Anschluss, aber mit dem schnellen 3:1 der Borussen war das Spiel dann durch. Danach spielten nur noch die Brandenburger und erhöhten noch bis auf 5:1.

Die SG Saarmund (weiße Trikots) verlor gegen Borussia Brandenburg deutlich mit 1:5.
Die SG Saarmund (weiße Trikots) verlor gegen Borussia Brandenburg deutlich mit 1:5. © Verein

Empor Schenkenberg – SV Roskow 3:0 (2:0). Tore: 1:0, 2:0 Schilling (7., 43.), 3:0 Breuer (50.). Zuschauer: 164. Einen schmucklosen Sieg feierte der wenig geforderte Spitzenreiter aus Schenkenberg gegen das Schlusslicht aus Roskow. Nach 50 Minuten war das Spiel beim Stand von 3:0 für die Gastgeber gelaufen. Danach nahmen sie angesichts der schwereren Aufgaben in den nächsten Wochen ein bis zwei Gänge raus. In der ersten Halbzeit hätten die Schenkenberger aus ihren Chancen noch ein oder zwei Tore mehr machen müssen. Roskow, das in erster Linie darauf aus war, Ärgeres zu verhindern, besaß keine echte Torchance.

Eintracht Friesack – FC Stahl Brandenburg II 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Krüger (62.), 2:0 Müller (70.). Zuschauer: 61. Friesack verdiente sich den Sieg mit einer souveränen Defensivleistung und einer straken zweiten Halbzeit. Im ersten Durchgang hatten die Gäste optische Vorteile, waren vor dem Tor aber nicht zwingend genug. Auch die Gastgeber wurden erst nach der Pause agiler. Mit ihren Toren in der 62. und 70. Minute stellte die Eintracht-Elf die Weichen Richtung Sieg und sicherte den Vorsprung mit einer sehr stabilen Abwehrkette.

SV Ziesar 31 – Germania 90 Berge 3:0 (2:0). Tore: 1:0 Lenz (17.), 2:0 Bonk (40.), 3:0 Bathge (46.). Zuschauer: 50. Gegen die ihr erstes Spiel in diesem Jahr bestreitenden Berger war der favorisierte Tabellendritte aus Ziesar von Beginn an im Mittelfeld deutlich überlegen. Die Gastgeber hatten auch ein klares Chancenplus, ließen aber die eine oder andere Möglichkeit noch liegen. Nach der klaren 3:0-Führung hat Ziesar nur noch das Nötigste gemacht und gewann am Ende hochverdient. „Mit unserer Rumpftruppe, wir haben immer noch vier Coronafälle, haben wir das noch ganz ordentlich gemacht“, so Berges Trainer Daniel Kuhnt.

Die besten Torschützen

Julian Schwandt (Borussia Brandenburg) 20
Rico Schilling (Empor Schenkenberg) 19
André Rundau (SV Dallgow 47) 11
Michel Hottenrott (SV Ziesar 31) 9
Stefan Roggenbuck (SG Saarmund) 9