24. September 2018 / 11:52 Uhr

Fußball-Landesliga Schleswig: Lucas Seefeldt schießt TuS Jevenstedt zum Derbysieg

Fußball-Landesliga Schleswig: Lucas Seefeldt schießt TuS Jevenstedt zum Derbysieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Arthur Roller (blau) gegen Mirko Mrosek (weiß) im Spiel der Männer Fußball Landesliga Schleswig zwischen dem Büdelsdorfer TSV (blau) und dem TuS Jevenstedt (weiß) am 22.09.18 im Eiderstadion in Büdelsdorf Büdelsdorf Jevenstedt
Arthur Roller (blau) gegen Mirko Mrosek (weiß) im Spiel der Männer Fußball Landesliga Schleswig zwischen dem Büdelsdorfer TSV (blau) und dem TuS Jevenstedt (weiß) am 22.09.18 im Eiderstadion in Büdelsdorf Büdelsdorf Jevenstedt © Sönke Ehlers
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Der 21-Jährige lässt den Aufsteiger in Büdelsdorf über lupenreinen Hattrick jubeln – TSV Altenholz rutscht weiter ab

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In der Fußball-Landesliga Schleswig erlebte der Büdelsdorfer TSV am neunten Spieltag sein eigenes Waterloo, unterlag im Derby gegen den Aufsteiger vom TuS Jevenstedt mit 0:5. Der Osterrönfelder TSV bezog in Friedrichsberg eine verdiente 0:2-Niederlage, während der Gettorfer SC bei IF Stjernen Flensborg mit 2:0 gewann. Eine knappe 2:3-Niederlage bezog der TSV Altenholz in Hohenwestedt.

Büdelsdorfer TSV – TuS Jevenstedt 0:5

Mehr als 300 Zuschauer hatten den Weg ins altehrwürdige Eiderstadion gefunden, um dem Derby beizuwohnen. Sie erlebten ein Fiasko für die Gastgeber und eine One-Man-Show des Jevenstedter Torjägers Lucas Seefeldt, der den BTSV mit vier Treffern im Alleingang bezwang. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte führten die Gäste durch Seefeldt (24.) überraschend mit 1:0. Die Büdelsdorfer wollten im zweiten Durchgang den Ausgleich erzwingen, doch der TuS nutzte die entstehenden Räume und konterte eiskalt. Johannes Kaak erzielte in der 53. Minute das 2:0 für Jevenstedt. Dann hatte der pfeilschnelle Lucas Seefeldt seinen unnachahmlichen Auftritt. Mit einem lupenreinen Hattrick (58., 71., 83.) schoss der 21-Jährige den BTSV ins Tal der Tränen. „Mein Team gefiel heute durch eine gute Ordnung, konsequentes Zweikampfverhalten und hohe Ballsicherheit“, konstatierte Jevenstedts Trainer Michael Rohwedder.

Die Bilder zur Begegnung zwischen dem Büdelsdorfer TSV und dem TuS Jevenstedt

Lukas Gersteuer (weiß) versucht, den Ball vor dem Büdelsdorfer Tim Münz (blau) abzuschirmen. Zur Galerie
Lukas Gersteuer (weiß) versucht, den Ball vor dem Büdelsdorfer Tim Münz (blau) abzuschirmen. ©
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TSV Friedrichsberg-Busdorf – Osterrönfelder TSV 2:0

„Friedrichsberg hat heute verdient gewonnen. Wir haben rein gar nichts auf die Platte bekommen. Sie waren laufstärker, haben besser gekämpft, und vorne haben wir nichts gebacken bekommen“, so die Analyse von OTSV-Co-Trainer Tim Fuhrmann nach dem Schlusspfiff. Zwei verwandelte Foulelfmeter von Mats-Oke Callsen (41., 59.) reichten den Hausherren gegen personell arg dezimierte Osterrönfelder zum Sieg.

MTSV Hohenwestedt – TSV Altenholz 3:2

„Wir haben 60 Minuten lang nicht stattgefunden“, ärgerte sich TSVA-Coach Kristian Hamm über die Schlappe, die Altenholz weiter in den Tabellenkeller rutschen ließ. Sein Team blieb zunächst alles schuldig, spielte pomadig und passiv. Die Gegentore fielen nach demselben Strickmuster: Marcel Pinkert staubte im Nachsetzen an einen Eckball zum 1:0 (20.) ab, Mathias Landt tat es ihm beim 2:0 gleich (36.). Als Henrik Schnoor nach Landt-Ecke per Kopf auf 3:0 (54.) erhöhte, war der MTSV-Sieg beinahe besiegelt. Doch urplötzlich besannen sich die Altenholzer ihrer Qualitäten. Maxim Fröhlich verkürzte auf 1:3 (68.). Julian Langnau verpasste im Eins-gegen-eins mit MTSV-Keeper Timo Blaas noch den Anschlusstreffer (80.), der gelang Lasse Jensen in der Nachspielzeit (90.+2). Zu mehr reichte es nicht.

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IF Stjernen Flensborg – Gettorfer SC 0:2

Mit Disziplin und Konsequenz in der Defensive schlugen die Gettorfer als erstes Team Stjernen auf eigenem Platz. „Sie haben kein Mittel gefunden, um sich offensiv entscheidend durchzusetzen“, sagte GSC-Coach Christian Schössler, der seine Taktik aufgehen sah. Der GSC stand tief und kam mit schnellem Umschaltspiel immer wieder gefährlich nach vorne. „Leider hat es etwas gedauert, bis wir unsere Tore erzielt haben“, sagte Schössler. Kurz nach Wiederanpfiff war es soweit: Ein Zuspiel von Torben Dahsel setzte Yannick Wolf zur Gettorfer Führung (53.) in die Maschen. 13 Minuten später erhöhte Kevin Link mit einem 25-Meter-Knaller auf 2:0 (66.). Die Platzherren brachten zwar eine zweite Offensivkraft auf den Platz, doch ohne Erfolg. „Wir haben kaum Chancen zugelassen“, stellte Christian Schössler fest.

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