01. Februar 2022 / 15:04 Uhr

Landesverband und Ministerium stellen klar: Für ehrenamtliche Trainer gilt 3G-Regel

Landesverband und Ministerium stellen klar: Für ehrenamtliche Trainer gilt 3G-Regel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ball auf dem Kunstrasenplatz während Kinder im Hintergrund während eines Fußball Feriencamps trainieren Themenbild, Symbolbild, Fußballschule, Fußball, Feriencamp, 16.04.19 Gladbach NRW Deutschland *** Ball on the artificial turf court while children train in the background during a football holiday camp Theme picture Symbolic picture Football school Football holiday camp 16 04 19 Gladbach NRW Germany Copyright: xdnet_cdnx
Ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer dürfen unter Anwendung der 3G-Regel auf die Sportanlagen. © imago images / Deutzmann
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Der Fußball-Spielbetrieb in Brandenburg nimmt langsam wieder Fahrt auf. Doch für die Aktiven gilt nach wie vor die 2G-Beschränkung für Über-14-Jährige. Nun präzisiert der FLB: Für ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer kann die 3G-Regel angewendet werden.

Für ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter gilt auf Sportplätzen in Brandenburg die 3G-Regel. Darüber informierte laut einer Meldung des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB) vom Dienstag jetzt das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS). Sie seien mit Beschäftigten der Vereine gleichzusetzen. Auf die Regelung für aktive Sportler hat das keinen Einfluss.

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Das MBJS habe auf Anfrage klargestellt: "Sie müssen entsprechend der betrieblichen 3G-Regelung ebenso wie Angestellte des Vereins einen Impf- oder Genesenennachweis oder eine aktuelle Bescheinigung über einen negativen Test mitführen, später zur Verfügung halten oder beim Verein freiwillig hinterlegen. Die 2G-Zutrittsregelung für Sportanlagen (§§ 18, 7 EindV) findet insoweit keine Anwendung."

Keine Auswirkung auf Regelung für Sportlerinnen und Sportler

Zwingend sei die Anwendung der 2G-Zutrittsbeschränkung aber weiterhin für den Publikumsverkehr auf den Sportanlagen in der Mark. Zu dem würden formal auch die aktiven Spielerinnen und Spieler beim Training oder Wettkampf zählen, wie FLB-Geschäftsführerin Anne Engel auf Nachfrage des SPORTBUZZER noch einmal bestätigte. Heißt: Spielerinnen und Spieler über 14 Jahre, die nicht genesen oder vollständig geimpft sind, dürfen weiter nicht mitspielen.

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Nicht zum Publikumsverkehr würden demnach laut FLB etwa auch ehrenamtlich für die Vereine tätige Helfer zählen, zum Beispiel beim Rasenmähen oder bei Reparaturen.