24. November 2021 / 09:06 Uhr

"Fußball-Lockdown": Aue-Präsident Leonhardt fordert drastische Konsequenzen für Spielbetrieb

"Fußball-Lockdown": Aue-Präsident Leonhardt fordert drastische Konsequenzen für Spielbetrieb

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Aue-Boss Helge Leonhardt plädiert für eine Unterbrechung des Spielbetriebs.
Aue-Boss Helge Leonhardt plädiert für eine Unterbrechung des Spielbetriebs. © IMAGO/Eibner
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Die steigenden Corona-Zahlen sorgen aktuell bundesweit für Gesprächsstoff. Aue-Präsident Helge Leonhardt fordert nun schwerwiegende Konsequenzen für den Spielbetrieb. So spricht der 63-Jährige von einem "Fußball-Lockdown" bis zum Jahresende.

Präsident Helge Leonhardt vom Zweitligisten FC Erzgebirge Aue fordert eine Unterbrechung des Spielbetriebs. "Wir brauchen bis Ende Dezember einen Fußball-Lockdown. Die nächsten vier Wochen werden extrem schwierig für unser Land und stellen uns vor eine Zerreißprobe. Dort wird kluges und geordnetes Handeln gefragt sein, ohne chaotische Aktionen", sagte der 63-Jährige der Bild.

So lag die Inzidenz im Erzgebirgskreis am Dienstag bei 1346,4. Leonhardt riet deshalb, Sorgfalt vor Gier walten zu lassen. "Wir müssen einfach den Schutz der Menschen in den Vordergrund stellen, Vorbilder sein", sagte der Unternehmer am Dienstagabend im Gespräch mit Sport im Osten, "diesen Appell sende ich auch an die DFL, egal, ob er dort gehört wird oder nicht."

Angesichts der steigenden Corona-Infektionsfälle in den Mannschaften sieht Leonhardt eine Wettbewerbsverzerrung, da Spieler für die Partien ausfallen. Zudem wird in den Bundesländern die Zulassung von Zuschauern unterschiedlich gehandhabt. In Sachsen werden in den höchsten drei Ligen keine Besucher mehr zugelassen. "Es kann nicht das Ziel sein, die erste Saisonhälfte um jeden Preis bis Weihnachten durchzupeitschen", sagte Leonhardt.