10. Juni 2021 / 17:46 Uhr

Lupo startet am 27. Juni ins Mannschaftstraining, drei Abgänge stehen fest

Lupo startet am 27. Juni ins Mannschaftstraining, drei Abgänge stehen fest

Henning Kampen
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Bis zur Wettbewerbsfähigkeit seiner Mannschaft ist es noch ein weiter Weg: Lupo-Trainer Giampiero Buonocore.
Bis zur Wettbewerbsfähigkeit seiner Mannschaft ist es noch ein weiter Weg: Lupo-Trainer Giampiero Buonocore. © Britta Schulze
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Am 27. Juni startet Fußball-Oberligist Lupo/Martini Wolfsburg in die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg für seine Mannschaft, wie Trainer Giampiero Buonocore verrät. Drei Spieler werden das Team verlassen.

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Ein letztes Mal verschnaufen, bevor es wieder richtig losgeht: In den vergangenen Wochen standen die Fußballer von Oberligist Lupo/Martini Wolfsburg wieder auf dem Trainingsplatz, allerdings noch in Kleingruppen. Am 27. Juni ist für das Team von Trainer Giampiero Buonocore offiziell Trainingsstart, und es wird einige Zeit dauern, bis die Italiener wettbewerbsfähig sind. Schon beim Kleingruppen-Training fiel Buonocore auf, dass „alle Spieler sehr eingerostet waren. Bei allen fehlt etwas, auch der Kopf spielt da mit.“ Bewegungsabläufe konnten nicht mit der gewohnten Schnelligkeit durchgeführt werden, was aber nicht verwundert, da seit November kein Mannschaftstraining mehr stattfinden durfte.

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Linksverteidiger und zentraler Mittelfeldspieler sollen noch kommen

Im Kader von Buonocore gab es nicht viele Veränderungen: 18 Akteure um Kapitän und Torhüter Marius Sauss werden auch in der kommenden Saison an der Kreuzheide spielen, zudem konnte mit Innenverteidiger Zeki Dösemeci ein Führungsspieler von Liga-Konkurrent 1. FC Germania Egestorf/Langreder verpflichtet werden. Die U19-Spieler Maurizio Grimaldi, Til Steding und Julian Wöhner werden die Vorbereitung mit der Oberliga-Mannschaft absolvieren und können sich anbieten. Buonocore: „Sie haben Qualitäten und bekommen die Chance, sich bei uns zu zeigen.“ Ein Linksverteidiger sowie ein zentraler Mittelfeldspieler sollen noch kommen, „wir befinden uns in guten Gesprächen“, so Buonocore.

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Ströhl, Ataye und Salijevic verlassen das Team

Auch Abgänge wird's beim Oberligisten geben. Neben Thomas Ströhl und Umit Ataye wird auch Laurent Salijevic dem Kader in der kommenden Saison nicht mehr angehören, letzterer wechselt in die Bezirksliga-Mannschaft von Lennart Gutsche und Hasan Dösemeci. Gutsche, der zuvor als Sportlicher Leiter und Torwart-Trainer in Personalunion beim Oberligisten fungierte, übernahm mit Dösemeci die Bezirksliga-Mannschaft von Babis Cirousse.



Die Aufgabe des Sportlichen Leiters wird ab Sommer der 2. Vorsitzende Andreas Brüsch übernehmen, neuer Torwart-Trainer ist Marcus Müller, der von Landesligist SSV Kästorf zu Lupo wechselte. „Wir sind wie eine kleine Familie und unterstützen uns gegenseitig. Andreas Brüsch hatte uns vorher schon als Vorstand unterstützt“, sagt Buonocore. „Mit Marcus Müller haben wir einen guten Torwart-Trainer bekommen, das hat er bei den Frauen des VfL Wolfsburg und beim SSV Kästorf gezeigt. Sie passen beide gut ins Team.“

Zu- und Abgänge Lupo/Martinin Wolfsburg

Zugänge:

  • Zeki Dösemeci (1. FC Germania Egestorf-Langreder)
  • Maurizio Grimaldi (eigene U19)
  • Til Steding (eigene U19)
  • Julian Wöhner (eigene U19)

Abgänge:

  • Umit Ataye (unbekannt)
  • Thomas Ströhl (unbekannt)
  • Laurent Salijevic (Lupo/Martini Wolfsburg II)

Infos zur Oberliga

Die kommende Saison in der Oberliga Niedersachsen soll Mitte August starten, die Einteilung der Spielklassen wurde noch nicht festgelegt, die Entscheidung wird auf der nächsten Verbandsspielausschuss-Sitzung getroffen, die noch nicht terminiert wurde. Deren Vorsitzender Jürgen Stebani geht davon aus, dass es, wie in der vergangenen Saison wieder geteilte Staffeln geben wird. „Ich sehe keine Alternative, da wir keine Absteiger haben.“ Was ebenfalls beibehalten wird, ist der abgeänderte Pokal-Wettbewerb. Der Niedersächsische Fußball-Verband testete zwei Jahre lang einen neuen Modus für den NFV-Pokal, im Dezember fiel die Entscheidung, dass es auch in Zukunft die bestehenden zwei Wettbewerbe geben wird. Regionalligisten und Drittligisten treffen in einem Wettbewerb aufeinander, Oberligisten und die vier Bezirkspokal-Sieger in einem anderen, die jeweiligen Finalsieger ziehen in den DFB-Pokal ein.