05. Januar 2021 / 17:30 Uhr

Fußball-Oberliga Niedersachsen: Mehrere Ideen für Fortführung des Spielbetriebs

Fußball-Oberliga Niedersachsen: Mehrere Ideen für Fortführung des Spielbetriebs

Eduard Warda
Göttinger Tageblatt
SVG-Trainer Dennis Erkner
SVG-Trainer Dennis Erkner © Swen Pförtner
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Die Fußballsaison 2020/21 wird im Amateurbereich als Corona-Saison in die Annalen eingehen. Allerdings liegen Ideen auf dem Tisch, wie beispielsweise die SVG Göttingen und die anderen Teams die Oberligaspielzeit doch noch zu Ende bringen können.

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Wie geht es mit dem Fußball in der Region weiter? Momentan halten sich Fußballer wie die Spieler des Oberligisten SVG Göttingen individuell oder mit gemeinsamen Läufen um den Kiessee fit – ein Termin für die Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs stand am Dienstag, dem Tag der nächsten Ministerpräsidentenrunde mit der Kanzlerin, noch in den Sternen.

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Klar ist momentan nur, dass nichts klar ist, und das gilt vor allem auch für die Oberliga: Der Verbandsvorschlag, die Serie auf eine Einfachrunde inklusive Nachholspiele und mit anschließender Auf- und Abstiegsregelung zu reduzieren, wurde von den Vereinen vor Weihnachten abgelehnt. Als Mitglied des Verbandsspielausschusses hat seitdem Thorsten Tunkel, Sprecher der Oberligateams und Fußball-Abteilungsleiter der SVG, im Austausch mit den Oberligisten alternative Möglichkeiten für eine Fortführung des Spielbetriebs ausgelotet.

„Das ist natürlich alles spekulativ, weil man nicht weiß, wie und wann es weitergeht“, sagt Tunkel. Vor diesem Hintergrund gibt es allerdings zwei Alternativideen: Die Nachholspiele der Hinrunde werden absolviert, und im Anschluss kommt es in gemeinsamer Auf- und Abstiegsrunde zum Staffelvergleich zuzüglich ausstehender Rückspiele gegen die Runden-Teilnehmer aus der eigenen Staffel. Die zweite Idee betrifft die Situation, in der es terminlich knapp wird – nach der Einfachrunde wird auf Auf- und Abstiegsrunde verzichtet und mit direktem Aufstieg beziehungsweise einer Auf- und Abstiegsrelegation fortgefahren.

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„Der Verbandsspielausschuss hätte das letzte Wort, aber man muss auf einen engen Zusammenhalt bauen, und am Ende muss es eine solidarische Abstimmung geben“, findet Tunkel, der glaubt, dass sich die momentane Situation noch mindestens bis zum 31. Januar hinzieht. „Mit einem Start im Februar wird es nichts werden, denn du musst den Jungs ja schon vier Wochen geben, um wieder reinzukommen.“