12. April 2021 / 11:26 Uhr

Regionalliga Nordost will sich auf einen Absteiger einigen

Regionalliga Nordost will sich auf einen Absteiger einigen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Optik Rathenow (rote Trikots) würde auch in der kommenden Saison Regionalligist sein, der Bischofswerdaer FV dagegen nicht.
Optik Rathenow (rote Trikots) würde auch in der kommenden Saison Regionalligist sein, der Bischofswerdaer FV dagegen nicht. © Christoph Laak
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Der Tabellenletzte Bischofswerda müsste den Schritt in die Oberliga antreten - sonst droht eine Mammut-Saison mit 23 Mannschaften.

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Trotz des bevorstehenden Saisonabbruchs soll ein Club aus der Fußball-Regionalliga Nordost absteigen. Dies werde der Spielausschuss des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) dem Präsidium für dessen Sitzung am Freitag empfehlen, berichtete der Kicker am Montag. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Liga in der kommenden Saison mit 23 Mannschaften ausgetragen werden muss. Dieser Fall tritt ein, wenn der Hallesche FC und der 1. FC Magdeburg, die noch um den Klassenerhalt kämpfen, aus der 3. Liga absteigen.

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„Wir müssen spielfähig bleiben“, sagte der Spielausschuss-Vorsitzende Uwe Dietrich. Als Absteiger müsste dann der Tabellenletzte Bischofswerda in die Oberliga. Diesen Schritt hatte der Club ohnehin angekündigt, ist aber mit dem Vorgehen des Verbandes nicht einverstanden. „Wir haben immer gesagt, dass wir nicht dagegen klagen würden, wenn wir zum Absteiger erklärt werden. Man hat unsere Gutmütigkeit ausgenutzt“, sagte Präsident Jürgen Neumann. Aus der Oberliga sollen Tasmania Berlin und der FC Eilenburg aufsteigen, Viktoria Berlin soll als Meister in die 3. Liga. Zudem sind auch Absteiger aus den Oberligen angedacht, um aus den höchsten Spielklassen der sechs Landesverbände Mannschaften aufsteigen zu lassen. Aus Brandenburg wäre der MSV Neuruppin Nutznießer.