16. August 2018 / 15:26 Uhr

Fußball verrückt: U15 des JFV Weyhe-Stuhr gewinnt 48:0

Fußball verrückt: U15 des JFV Weyhe-Stuhr gewinnt 48:0

Sven Herrmann
Weser-Kurier
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Symbolfoto. © Tobias Wenzel
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Gegen die DJK Blumenthal feiern die C-Junioren einen grotesken Erfolg / Rabe: "Das war ein riesengroßer Witz"

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Der Saison-Auftakt in der C-Junioren Verbandsliga Bremen hat den Fußballern des JFV Weyhe-Stuhr nicht wirklich Spaß bereitet. Gegen Mitaufsteiger DJK Germania Blumenthal feierte die Mannschaft von Trainer Rene Rabe einen schier unglaublichen 48:0 (23:0)-Erfolg. Gegen einen völlig überforderten Gegner begann der Torreigen bereits nach zwei Minuten und endete in der Nachspielzeit. Dieser letzte Treffer in dem ungleichen Vergleich gelang JFV-Torhüter Leander Städtler (70.+1).

„Über diesen Sieg freut sich kein Mensch. Da hätten wir von einer Trainingseinheit wesentlich mehr gehabt. Das war ein riesengroßer Witz. Ich verstehe den Verein nicht, warum er dieses Team für die Verbandsliga meldet“, lautete die schonungslose Kritik von Rabe in Richtung der DJK-Verantwortlichen. „Die Blumenthaler waren mitunter drei bis vier Jahre jünger. Da befanden sich Spieler aus den Jahrgängen 2005, 2006 und gar 2007 im Team, die noch nie auf Großfeld gespielt haben. Die Jungs der Blumenthaler, die sich trotz der Schmach absolut toll verhalten haben, tun mir am meisten leid.“

Die Torflut eröffnete Ben Forcher (2.), später traf er noch ein Mal (61.). Yunus Bakiri erzielte gar sieben Treffer, am häufigsten traf allerdings Ali Taleb, dem sage und schreibe neun Tore gelangen. Die restlichen Treffer aufseiten des Jugendfördervereins gingen auf das Konto von Thore Bredemeyer, Laurent Dashi (beide fünf), Qerim Dervishaj, Azad Barashi (beide vier) Can Niklas Siemer (3), Elias Koffmahn, Fernando Fernandez Kirschstein, Can Emil Celik (alle zwei) und eben Keeper Städtler. Den Gästen unterliefen durch Schlussmann Mahmoud Al-Ahmed noch zwei Eigentore. „Es ist kaum denkbar, dass die Blumenthaler die Saison durchspielen werden“ ahnt Rabe, dessen Elf im nächsten Vergleich bei TuSpo Surheide sicherlich mehr gefordert sein wird.