02. April 2021 / 23:23 Uhr

Fußballer des Jahres: Ein Sextett aus dem Kreis Segeberg steht zur Wahl

Fußballer des Jahres: Ein Sextett aus dem Kreis Segeberg steht zur Wahl

Markus Weber
Kieler Nachrichten
Steht zur Wahl zum Fußballer des Jahres: Fabian Landvoigt vom SV Todesfelde.
Steht zur Wahl zum Fußballer des Jahres: Fabian Landvoigt vom SV Todesfelde. © Markus Weber
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Das Fußballjahr 2020 wird zweifelsfrei in die Historie als Corona-Jahr eingehen. Doch nicht nur das. Für die Fußballer des SV Todesfelde war es das erfolgreichste in der seit 1928 währenden Vereinsgeschichte.

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Das Team sicherte sich mit dem Gewinn der Hallenlandes- und Kreismeisterschaft, Landes- und Kreispokals sowie dem Staffelsieg in der Oberliga gleich fünf Titel. Kein Wunder also, dass bei der seit 2009 stattfindenden Wahl der Fußballer und Trainer des Jahres des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes zwei Todesfelder in den Kandidatenkreis, der vorwiegend aus Protagonisten der Profiteams von Holstein Kiel und dem VfB Lübeck zusammengestellt wurde, einreihen konnten.

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Bei den Trainern führte natürlich kein Weg an Sven Tramm vorbei. Tramm, von 2012 bis 12017 Co.-Trainer im SVT und seitdem Teamchef, formte eine Mannschaft, deren Entwicklung in der Vergangenheit nur eine Richtung kannte – nach oben. Gut möglich, dass der 42-Jährige, der bei der letztjährigen Wahl Platz vier belegt hatte, demnächst einen Regionalligisten trainiert. Die Todesfelder ließen verlauten, dass sie als einziges schleswig-holsteinisches Team eine Zulassung für die vierte Liga beantragen werden.

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Der Teamchef besitzt zweifelsfrei großen Anteil an dem sportlichen Aufschwung. Ohne Leistungsträger wie Fabian Landvoigt (früher Oeser) würde aber auch der beste Trainer der Welt einsam und verlassen dastehen. Der 27-jährige Schlussmann der Todesfelder wurde als einziger Oberliga-Akteur für die Wahl zum Fußballer des Jahres nominiert.

Vier Mal in Folge durfte sie sich die Krone der Fußballerin des Jahres in Schleswig-Holstein aufsetzen. Alina Witt ist die herausragende Persönlichkeit bei den Fußballerinnen des SV Henstedt-Ulzburg, die auch dank der Treffer der 25-Jährigen in der Vorsaison Regionalliga-Staffelsieger wurden und zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs erneut an der Tabellenspitze standen.

Neben der Torjägerin und Dauernominierten schickt der SVHU zwei weiteren Spielerinnen, die zum ersten Mal dabei sind, und einen Trainer ins Rennen. Malin Hegeler und Indra Hahn dürfen sich erstmalig dem Votum stellen. Coach Christian Jürss war im Vorjahr dabei und belegte Rang acht.

Bis zum 14. April kann jeder seine Stimme auf der SHFV-Homepage abgeben. Das Ergebnis des Online-Votings fließt zu einem Drittel in die Wertung ein. Eine Fachjury und die Trainer der am höchsten spielenden schleswig-holsteinischen Teams haben ein Stimmrecht und entscheiden über die Preisträger 2020, die am 21., 22. und 23. April bekanntgegeben werden.