23. Februar 2022 / 19:16 Uhr

Fußballer freuen sich über 3G: Training wieder mit dem gesamten Team

Fußballer freuen sich über 3G: Training wieder mit dem gesamten Team

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Symbolbild
Sachsen hat die Corona-Regeln gelockert. © Leipzig report
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Seit Mittwoch darf in Sachsen unter freiem Himmel wieder unter 3G-Bedingungen trainiert werden. Das sorgt bei den Leipziger Vereinen nicht nur für eine höhere Trainingsbeteiligung, sondern auch für Freude.

Leipzig. „Für uns ist das auf jeden Fall gut, und für etliche Vereine in unserem Umfeld auch“, freut sich Andreas Kühn. Durch die neuen Lockerungen im Freistaat Sachsen kann der Trainer des Fußball-Stadtligisten Lok Engelsdorf nun wieder mit seiner vollzähligen Mannschaft trainieren, denn seit Mittwoch gilt für Vereine im Außenbereich wieder die 3G-Regelung. Ab dem 4. März sollen weitere Lockerungen folgen. Inwiefern diese auch den Sport betreffen, ist noch offen. Im Klartext heißt das: Neben einem Genesenennachweis oder einer vollständigen Impfung reicht jetzt auch wieder ein bloßes negatives Testergebnis, um am Sportbetrieb teilnehmen zu dürfen.

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Auch in der Landesklasse ist die frohe Botschaft angekommen. „Natürlich ist es gut, wir können jetzt positiv nach vorne schauen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir ins Sachsen vor dem 6. März eine andere Regel kriegen“, sagt Mike Geppert, Trainer des FSV Krostitz. Seine Mannschaft hatte mit 2G so ihre Probleme, das Personal war knapp. Einige ihrer Vorbereitungspartien bestritten die Krostitzer deswegen in Sachsen-Anhalt. Im Nachbarbundesland blieben Tests und Mannschaftstraining den ganzen Winter über unter 3G-Bedingungen gestattet. In die Freude mischte sich aber auch Skepsis. „Aber die Ungewissheit ist ja immer noch da. Es gibt jetzt gefühlt jeden Tag einen positiven Fall oder eine Quarantäne bei uns“, berichtet Geppert.

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Auch Frank Watzka, Trainer vom SV Liebertwolkwitz sieht die Vorteile der neuen Regelung: „Wir trainieren ja schon einige Zeit, aber unter 3G ist es natürlich eine Erleichterung auch wenn in meiner Mannschaft nur zwei Ungeimpfte sind.“ In der Stadtliga-Truppe von Coach Kevin Dau beim TuS Leutzsch musste sogar nur ein einziger Spieler zuletzt verzichten. „Trotzdem ist es für die Geschlossenheit der Truppe natürlich sehr positiv“, ergänzt der Übungsleiter.

Begrüßt wird die Lockerung auch von Karsten Günther, Sprecher der Initiative „TeamSportSachsen” und Geschäftsführer der Handballer des SC DHfK: “Es sind vermeintlich kleine, aber dennoch wichtige Schritte vor allem für den Nachwuchs und den Breitensport.“ Wichtig sei aber, dass Anfang März weitere Lockerungen in Aussicht gestellt werden. „Ab diesem Zeitpunkt müssen dann definitiv auch Anpassungen für Innensportanlagen und im Zuschauerbereich erfolgen. Wir gehen fest davon aus, dass dann auch die nächste Stufe in unserem vorgelegten Stufenplan greift”, fordert Günther.

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