24. Januar 2019 / 11:44 Uhr

Futsal-Regionalmeisterschaft in Groitzsch

Futsal-Regionalmeisterschaft in Groitzsch

Frank Müller
Symbolbild
Symbolbild © imago/Karina Hessland (Symbolbild)
Anzeige

Wer qualifiziert sich für die Endrunde um Sachsens Hallenfußball-Krone?

Anzeige

Leipzig. Januar und Februar sind die Monate des Hallenfußballs, in seiner modernen und vom DFB protegierten Form Futsal genannt. Mit Regeln, die das Spielerische betonen sollen und einem Ball, der ein wenig an ein Sofakissen erinnert, sprich weicher ist, um auf dem harten Hallenboden nicht wie ein Flummi herumzuspringen. Technisch weniger talentierten Kickern kommt das entgegen.

Am Sonntag, ab 14 Uhr, geht in Groitzsch die hiesige Regionalmeisterschaft 4 (RM 4) um Sachsens Meistertitel im Futsal übers Parkett. In den bereits ausgetragenen Vorrunden, den Regionalmeisterschaften 1 bis 3, haben sich die SG Handwerk Rabenstein, derzeit Spitzenreiter der Landesklasse West, der Dresdner Stadtligist SV Loschwitz sowie die SG Dresden Striesen aus der Landesklasse Ost für das Finalturnier am 2. Februar qualifiziert. Sie werden dort auf Titelverteidiger und Gastgeber VfL Hohenstein-Ernstthal treffen, auf den besten Zweiten aller vier RM und eben auf den Sieger von Groitzsch.

Dort sind am Sonntag der VfB Zwenkau, der Döbelner SC sowie die beiden Leipziger Teams Rotation 1950 und SG LVB, allesamt aus der Landesklasse Nord dabei. Dazu gesellen sich Stadtligist SV Lindenau und der FC Inter Leipzig, der aber nur seine „Zweite“ schicken wird, während das Oberliga-Team auf dem Kunstrasen neben der Halle ein Testmatch gegen Sachsenligist FC Lößnitz austrägt. „Da könnte ich ja flexibel noch ausgewechselte Jungs in die Halle schicken“, flachst Inter-Trainer Heiner Backhaus. In Wirklichkeit wird er die Hallenkick-Regie Reserve-Coach Christian Schmedtje und dessen Kickerrn aus der 1. Kreisklasse überlassen - die natürlich klarer Außenseiter sind. Auch Stadtligist SV Lindenau rechnet sich keine großen Chancen aus. „Aber wir wollen uns natürlich nicht abschlachten lassen“, erklärt Trainer Andreas Barth. „Wir sehen das Ganze als Teil der Rückrundenvorbereitung.“

Ähnlich locker betrachtet man das auch beim VfB Zwenkau, der die kürzeste Anreise hat. „Wir haben ja schon am Sonnabend ein Testspiel (gegen Blau-Weiß Bennewitz/Anm. FM) und werden den Hallenauftritt nur 24 Stunden später den älteren Spielern ersparen“, kündigt VfB-Coach Walid Malkawi an. „Wir werden junge, technisch starke Spieler einsetzen, die hoffentlich Spaß haben. Was dabei herauskommt, ist weniger wichtig“, ordnet Malkawi die Bedeutung des Turniers für die Zwenkauer ein. Zwenkaus Liga-Kollegen der SG LVB und noch mehr von Rotation 1950 sind in der Halle meist ziemlich fesch unterwegs, weshalb sie vielleicht leicht favorisiert sind.

ANZEIGE: #GABFAF-Hoodie für 20 Euro! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt