09. März 2020 / 09:59 Uhr

FV Laubegast rettet Punkt im Derby

FV Laubegast rettet Punkt im Derby

Jürgen Schwarz
Dresdner Neueste Nachrichten
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Striesens Kapitän Tim Kausch hält den Laubegaster Horst Rau, während der Striesener Marcel Arnhold zum Kopfball hochsteigt (v. l. n. r.). © Steffen Manig
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Nach der 0:4-Hinspielniederlage konnte Laubegast am Sonntag ein 1:1-Unentschieden gegen SG Striesen rausholen. Der Hainsberger SV gewann hingegen das Derby gegen Stahl Freital mit 5:2.

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Dresden. Am ersten Rückrunden-Spieltag standen sich im Stadtderby der Fußball-Landesklasse Ost der FV 06 Laubegast und die SG Striesen gegenüber. Im Hinspiel hatten die Laubegaster ihre einzige Saison-Niederlage kassiert (0:4), am Sonntag schrammten sie nur knapp an der zweiten vorbei.

Vor 240 Zuschauern auf dem Sportplatz an der Steirischen Straße rannte der Spitzenreiter einem frühen Rückstand hinterher. David Böhme traf nach 180 Sekunden für Striesen. Erst in der vierten von fünf Nachspielminuten kamen die Laubegaster zum Ausgleich – Johann Wölk verwandelte einen Strafstoß zum 1:1.

Fusion mit Motor Freital

Der SC Borea behielt in Oderwitz mit 4:3 (3:1) die Oberhand. Sören Tippelt gelang in der 77. Minute der Siegtreffer. Der Dresdner SC kam zu Hause gegen Stahl Rietschen trotz schneller 2:0-Führung nicht über ein 2:2 hinaus. Pascal Hänisch hatte in der Anfangsviertelstunde zweimal getroffen. Während die SG Weixdorf in Weißwasser verlor (1:2), kam der TSV Rotation Dresden im Heimspiel gegen Königswartha zu einem 5:1 (1:0).Jonas Matsch war zweimal erfolgreich.

Im Mittelpunkt der Staffel Mitte stand das Derby zwischen Stahl Freital und dem Hainsberger SV (2:5), der weiter ohne Niederlage an der Spitze des 14er Feldes rangiert. Beide Vereine wollen zusammen mit Motor Freital fusionieren und werden mit großer Wahrscheinlichkeit in der Saison 2020/21 in der Landesliga an den Start gehen. Einen Schock gab es aber schon. Freitals Torjäger Eric Zimmermann (25 Treffer ins 14 Spielen) wird nach eigener Aussage nicht mit aufsteigen. „Den größeren Aufwand kann und will ich mir nicht aufbürden.“