15. April 2019 / 12:07 Uhr

Gäste in Leipziger Stadtliga räumen richtig ab

Gäste in Leipziger Stadtliga räumen richtig ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Symbolbild
Symbolbild © Imago
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Am 22. Stadtliga-Spieltag gab es ganze sieben Auswärtssiege zu bestaunen, darunter einige Kantersiege.

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Leipzig. Kein einziger Heimsieg, ein Remis sowie sage und schreibe sieben Auswärtssiege – der 22. Spieltag der Fußball-Stadtliga war einer der Gastmannschaften. Und was für Siege der Gäste das waren: Der SV Panitzsch/Borsdorf gewann beim SV Brehmer 7:0, die SG Olympia im Kampf um Rang vier beim LSV Südwest mit 5:0, Chemie II bei der Spielvereinigung 4:0 und Spitzenreiter Tapfer beim SV Lindenau ebenso mit 3:0 wie die Zweite des VfB Zwenkau bei der von Lipsia Eutritzsch.

An der Spitze blieb dadurch praktisch alles unverändert, Chemie II folgt Tapfer weiterhin mit zwei Punkten Abstand. Die Panitzscher bleiben Dritter, aber vom vierten Platz haben Matthias Hielschers „Olympioniken“ den LSV Südwest erst einmal verdrängt. Den 5:0-Torreigen eröffnete Eric Baumgarten bereits in der ersten Minute. „Der LSV war individuell an sich gut“, befand SG-Olympia-Trainer Hielscher, „doch wir waren taktisch besser eingestellt und stark im Umkehrspiel.“

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Ohne gelernten Torhüter

Dabei hatten die Gohliser nicht einmal einen gelernten Torwart dabei. Aus Personalnot heraus musste Mittelfeldspieler Marc Peisker in den Kasten und machte seine Sache gut. „Bei zwei Dingern wusste ich zwar auch nicht, wie er das gelöst hat, aber jedenfalls scheiterte der LSV an ihm“, wunderte sich Hielscher hocherfreut.

Dem SV Lindenau hat die vorherige Beobachtung des SV Tapfer zumindest diesmal nichts gebracht, der Tabellenführer gewann mit 3:0. Davor hatte SVL-Coach Andreas Barth „die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsleistungen“ seiner Lindenauer bemängelt. Das Problem wurde diesmal also – freilich nicht ganz im Sinne des Trainers – „gelöst“, nun gab es auch zu Hause keine Punkte. Revanche ist am 1. Mai möglich, dann treffen die Lindenauer an gleicher Stelle im Stadtpokal-Halbfinale auf die Tapferen.

Am Mittwoch, 18 Uhr, empfängt der Tabellenzweite Chemie II die derzeit nicht ganz unter Volldampf fahrende Lok aus Engelsdorf, die am Sonnabend ihr Heimspiel gegen Rotation 1950 II in der Nachspielzeit noch 1:2 verlor.

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