05. November 2020 / 09:08 Uhr

Galopp-Renntag: Saison-Finale in Dresden Seidnitz steigt ohne Zuschauer

Galopp-Renntag: Saison-Finale in Dresden Seidnitz steigt ohne Zuschauer

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
16.11.2016, 
Galopp, letzter Renntag der Saison,
Großer Dresdner Herbstpreis,
hier noch vorn der Drittplatzierte Jozef Bojko auf Cashman, re. Alex Pietsch auf Tim Rocco,
c by Matthias Rietschel; 
www.rietschel-foto.de, 
info@rietschel-foto.de,
0172-3511011;
Das Highlight: Der Große Dresdner Herbstpreis in Seidnitz. © Matthias Rietschel
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Der letzte Galopp-Renntag der Saison muss Buß- und Bettag ohne Gäste und Pferdebesitzer in Seidnitz steigen. Im Mittelpunkt steht dabei der Große Dresdner Herbstpreis.

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Dresden. Für die Dresdner Turf-Fans war in der Vergangenheit der letzte Galopp-Renntag ein absolutes Highlight. Tausende Besucher tummelten sich am Buß- und Bettag auf der Bahn in Seidnitz und für den Rennverein klingelte bei hohen Wettumsätzen noch einmal die Kasse. Dieses Jahr aber müssen aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Regeln die Zuschauer draußen bleiben.

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Dennoch hat sich der DRV entschlossen, nicht auf das Halali am 18. November zu verzichten. „Wir hatten ja schon im September großes Pech, als wir den Renntag wegen des Regens nach zwei Rennen abbrechen mussten. Ohne Zuschüsse vom Dachverband würden wir diese Saison nicht über die Runden kommen. Sehr dankbar waren wir deshalb allen Renntags-Verantwortlichen, die uns nach dem Regen-Desaster keine Rechnungen gestellt haben und komplett auf ihre Bezüge verzichteten“, betont Uwe Tschirch.

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Der DRV-Geschäftsführer hofft trotz allem auf den Buß- und Bettag: „Wenn der Umsatz am letzten Renntag einigermaßen stimmt, dann können wir wirtschaftlich insgesamt mit einem blauen Auge davonkommen“, glaubt Tschirch, der aber auch sagt: „Natürlich ist es schwer, für Renntage ohne Zuschauer Sponsoren zu finden.“

Leider dürfen diesmal auch die Pferdebesitzer nicht beim Renntag dabei sein. „Wir haben ein Hygiene-Konzept beim Gesundheitsamt der Stadt eingereicht. Demnach dürfen nur die notwendig handelnden Personen anwesend sein“, so Tschirch. Derzeit seien sieben Rennen geplant, es könnten aber auch mehr werden, wie der Geschäftsführer meint. Im Mittelpunkt steht dabei der Große Dresdner Herbstpreis, ein mit 12 .500 Euro dotiertes Listenrennen.