28. Februar 2021 / 15:54 Uhr

Ganz stark: SSC Palmberg Schwerin bejubelt Pokalsieg

Ganz stark: SSC Palmberg Schwerin bejubelt Pokalsieg

Christian Lüsch
Ostsee-Zeitung
Großer Jubel nach dem klaren Pokalgewinn: SSC feiert seinen 7. Cuptriumph.
Großer Jubel nach dem klaren Pokalgewinn: SSC feiert seinen 7. Cuptriumph. © imago images/Beautiful Sports
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Die Schwerinerinnen setzten sich im Endspiel gegen den SC Potsdam mit 3:0 durch. Es war weniger spannend als erwartet, denn der SSC ließ den Gegner nicht zur Entfaltung kommen.

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Der SSC Palmberg Schwerin hat das Finale um den DVV-Pokal gewonnen. Im Endspiel setzte sich das Team am Sonntag in Mannheim mit 3:0 (25:19, 25:13, 25:18) gegen den SC Potsdam durch.

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Der SSC hatte bei seiner insgesamt dreizehnten Finalteilnahme im Pokal den deutlich besseren Start. Schnell setzte sich das Team von Trainer Felix Koslowski ab, führte mit 4:0, 17:9 und hatte beim 24:14 schon nach 22 Minuten den ersten Satzball. Erst in der Schlussphase fand der SCP besser ins Spiel. Der Finaldebütant wehrte zwar fünf Satzbälle der Schwerinerinnen ab. Doch den sechsten verwandelte der sechsfache Cup-Gewinner.

Gleiches Bild auch im zweiten Durchgang. Schwerin dominierte fast nach Belieben. Besonders harmonisch lief das Zusammenspiel zwischen Denise Imoudu und Lauren Barfield - fast jeder Angriff, der über die Mitte lief, war erfolgreich. Zwar versuchte SCP-Coach Guillermo Hernandez alle personellen Möglichkeiten. Doch nichts half, um den Schweriner Durchmarsch zu stoppen. Beim Stand von 24:13 hatten sich die Mecklenburgerinnen zehn Satzbälle erkämpft. Diesmal wurde gleich der erste zur 2:0-Satzführung genutzt.

Der dritte Satz wurde dann spannender. Zum ersten Mal überhaupt kamen die Potsdamerinnen beim 13:13 zum ersten Ausgleich. Aus dem Konzept und ihrem Rhythmus brachte das die Schwerinerinnen aber nicht. Kein einziges Mal ließen die Norddeutschen eine Führung des Gegners zu. Das Finale war eine unerwartet einseitige Angelegenheit. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit verwandelte der SSC seinen ersten Matchball zum umjubelten Erfolg. Der Rest war Jubel und ungebremste Begeisterung