27. November 2019 / 13:33 Uhr

Ganz viel Dusel für Holsteins U17 gegen HSV-Reserve

Ganz viel Dusel für Holsteins U17 gegen HSV-Reserve

Jürgen Schinke
Kieler Nachrichten
Holsteins B-Junioren hatten ihre liebe Mühe mit dem HSV II. In dieser Szene hängt KSV-Stürmer Jannic Ehlers jedoch Eldridge Adu Boadi ab.
Holsteins B-Junioren hatten ihre liebe Mühe mit dem HSV II. In dieser Szene hängt KSV-Stürmer Jannic Ehlers jedoch Eldridge Adu Boadi ab. © Picasa Jürgen Schinke
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Zwei Treffer in der Nachspielzeit retten noch das 3:3 gegen den Hamburger SV II

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Einen Ritt auf der Rasierklinge überstand Spitzenreiter Holstein Kiel nur mit einer gehörigen Portion Glück. Im Topspiel der Fußball-Regionalliga Nord schrammten die U17-Talente der KSV haarscharf an der ersten Saisonniederlage vorbei und egalisierten beim 3:3 (0:1) erst in der Nachspielzeit den Zwei-Tore-Rückstand gegen den Hamburger SV II.

Glück in letzter Minute

„Das war heute eine weniger gute Leistung. Wir haben mit Glück und großem Willen noch ein Remis erreicht“, schnaufte Kiels Coach Elard Ostermann durch.Spielerisch bärenstark auftrumpfende Gäste boten dem Ligaprimus bei einsetzender Dämmerung in Projensdorf energisch die Stirn. Durch zwei Patzer im Spielaufbau gerieten die Platzherren in Bedrängnis. HSV-Unruheherd Kelsey Owusu sorgte mehrfach für Durcheinander im Kieler Abwehrverbund, mit zwei eiskalt erzielten Toren brachte der pfeilschnelle Angreifer die Rothosen per Doppelschlag in Front (38./43.).

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Holstein antwortete postwendend. Nach großartigem Solo von Faris Moumouni setzte Jannic Ehlers die Kugel zum Anschluss in die Maschen (44.). Der HSV bestrafte jedoch einen Kieler Befreiungsschlag nur eine Minute danach gnadenlos. Auf Höhe der Mittellinie legte der überragende Owusu den Turbo ein, krönte seine Gala mit blitzschneller Umschaltaktion und avancierte mit dem dritten Treffer endgültig zum Albtraum. Die aufregende Schlussphase erlebte wütende Attacken des Tabellenführers. Berk Akcicek belohnte das Aufbäumen mit dem 2:3 (80.+2).

Den Last-Minute-Ausgleich leitete Alessio Höcker ein. Der aufgerückte KSV-Keeper bediente den am zweiten Pfosten lauernden Thies Richter per Kopfballvorlage vor dem 3:3 mustergültig (80.+4).

KSV: Ozuzu – Marten, Dimakis (76. Bütow), Marquardt – Eberhardt (52. von Aspern) , Becker (52. Rezai), Teixeira, von der Mehden (76. Akcicek), Richter – Moumouni, Ehlers. Schiedsrichter: Babel (Bargeteide) – Tore: 0:1 Owusu (38.), 0:2 Owusu (43,), 1:2 Ehlers (44.), 1:3 Owusu (45.), 2:3 Akcicek (80.+2), 3:3 Richter (80.+4) – Zuschauer: 105.

Diese Spieler haben Holstein Kiel in der Vergangenheit geprägt:

Der gebürtige Flensburger Michael Frech kam im Sommer von den Sportfreunden Siegen nach Kiel und bliebb dort bis zu seinem Karriereende 2011. Mit den Störchen gelang ihm 2009 der Aufstieg in die Dritte Liga, 2010 folgte jedoch der Abstieg. Insgesamt stand Frech 95-mal zwischen den Pfosten des Holstein-Tores. Zur Galerie
Der gebürtige Flensburger Michael Frech kam im Sommer von den Sportfreunden Siegen nach Kiel und bliebb dort bis zu seinem Karriereende 2011. Mit den Störchen gelang ihm 2009 der Aufstieg in die Dritte Liga, 2010 folgte jedoch der Abstieg. Insgesamt stand Frech 95-mal zwischen den Pfosten des Holstein-Tores. ©
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