05. Oktober 2021 / 09:42 Uhr

Bericht: Gastgeberland Katar und FIFA in Gesprächen über Corona-Regeln bei der WM 2022

Bericht: Gastgeberland Katar und FIFA in Gesprächen über Corona-Regeln bei der WM 2022

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gastgeberland Katar hofft offenbar auf eine Lockerung der Impfpflicht bei der WM 2022.
Gastgeberland Katar hofft offenbar auf eine Lockerung der Impfpflicht bei der WM 2022. © IMAGO/Ulmer (Montage)
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Die Planungen für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar laufen. Nun soll sich der WM-Gastgeber bezüglich der Corona-Maßnahmen bei der FIFA gemeldet haben. Einem Medienbericht zufolge laufen Gespräche über eine Lockerung der angekündigten Impf-Pflicht im Wüsten-Emirat.

Der Fußball-Weltverband FIFA befindet sich einem Medienbericht zufolge in Gesprächen über eine Lockerung der angekündigten Corona-Impfpflicht im WM-Gastgeberland Katar. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, gehe es darum, auch Genesenen oder negativ auf das Coronavirus Getesteten die Reise zur Endrunde (21. November bis 18. Dezember 2022) zu ermöglichen. Premierminister Scheich Khalid bin Khalifa bin Abdulaziz Al Thani hatte im Juni angekündigt, dass nur geimpfte Zuschauer zugelassen werden sollen.

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Die FIFA bestätigte die Gespräche auf Anfrage zunächst nicht. Der Weltverband teilte grundsätzlich mit, Katar werde zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligter alle erforderlichen Vorkehrungen treffen. Noch in diesem Jahr (30. November bis 18. Dezember) richtet Katar den Arab Cup mit 16 Nationen aus - der Umgang mit der Pandemie bei diesem Turnier könnte ein Hinweis auf die Regeln für die WM ein Jahr später sein.

Das Emirat Katar steht besonders wegen der Arbeitsbedingungen ausländischer Arbeiter auf den WM-Baustellen seit geraumer Zeit international in der Kritik. Die Austragung der Turnier-Endrunde im Wüstenstaat ist umstritten. Unter anderem hatte auch der deutsche Nationalspieler Leon Goretzka dafür plädiert, bei der Auswahl künftiger Schauplätze für Fußball-Großereignisse schon vorab mehr auf Themen wie Menschenrechte und Rahmenbedingungen zu schauen. "Ich glaube, dass bei der Vergabe in Zukunft mehr auf so etwas geachtet werden muss", sagte der 26 Jahre alte Profi des FC Bayern München.