17. August 2018 / 18:40 Uhr

Gäuboden-Cup: Grizzlys siegen mit 4:3 nach Penaltyschießen gegen Ingolstadt

Gäuboden-Cup: Grizzlys siegen mit 4:3 nach Penaltyschießen gegen Ingolstadt

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Erfolgreich: Die Grizzlys Wolfsburg (v.) gewannen mit 4:3 nach Penaltyschießen gegen den ERC Ingolstadt. © Harry Schindler
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Knapper Sieg im ersten Test: Die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg mussten beim Gäuboden-Cup in Straubing gegen den ERC Ingolstadt den Umweg über das Penaltyschießen nehmen, gewannen letztlich aber mit 4:3 (2:1, 0:0, 1:2).

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Vor dem Spiel wurde zunächst der Nachfolger von Tyler Haskins als Kapitän bestimmt: Sebastian Furchner wird die Grizzlys fortan mit dem C auf der Brust ins Spiel führen, Gerrit Fauser und Jeff Likens sind die Alternativ-Kapitäne. Unterstützt wird das Trio von Armin Wurm und Corey Elkins, die in den Mannschaftsrat gewählt wurden. „Es freut mich sehr, dass mir unser Team dieses große Vertrauen ausspricht“, so Furchner.

Gegen Ingolstadt erwischten der neue Spielführer und sein Team den besseren Start, schon nach etwas mehr als drei Minuten ging Wolfsburg in Führung. Erster Torschütze der neuen Grizzlys-Saison: Cole Cassels, der eine Vorlage von Wade Bergman verwertete. Nachdem zwei Neue zuschlugen, erhöhten dann zwei langjährige Grizzlys auf 2:0, Christoph Höhenleitner erzielte den Treffer nach Vorarbeit von Brent Aubin. Noch vor Ende des ersten Abschnitts nutzte Ingolstadts Mike Collins dann eine Überzahlsituation zum  Anschlusstreffer.

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Saisoneröffnung der Grizzlys in der Eis-Arena Zur Galerie
Saisoneröffnung der Grizzlys in der Eis-Arena ©

Im zweiten Drittel verflachte die Partie anschließend etwas, Chancen gab es zwar auf beiden Seiten, Tore wollten jedoch trotz diverser Strafzeiten nicht fallen. Mit Höhenleitners zweitem Treffer schien  dann im Schlussabschnitt alles entschieden – zwei ERC-Tore innerhalb der letzten vier Spielminuten glichen die Partie jedoch wieder aus, es ging ins Penatlyschießen. Und dort behielt  Kris Foucault als einziger Schütze die Nerven – der Sieg für die Grizzlys!

Obwohl sein Team zum Schluss noch zittern musste, war Grizzlys-Manager Charly Fliegauf zufrieden mit dem ersten Test: „Es war alles okay, ein guter Auftakt. Alle haben gespielt und sich zeigen können. Wir haben noch keine speziellen Formationen im Powerplay gespielt, sondern durchgetauscht“, so Fliegauf.

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Ingolstadt: Reimer – Koistinen, Kohl; Sullivan, Edwards; Wagner, Friesen; Schütz – Collins, Cannone, Greilinger; D’Amigo, Olver, Kelleher; Ramoser, Taticek, Elsner; Jobke, Wohlgemuth, Kharboutli.
Grizzlys: Kuhn – Bergman, Likens; Dehner, Wurm; Krupp, Wrenn; Busch, Ankert – Weiß, Albert Foucault; Höhenleitner, Elkins, Aubin; Karachun, Cassels, Machacek; Furchner, Latta, Möchel.
Schiedsrichter: Piechaczek (Ottobrunn).
Strafminuten: Ingolstadt 4/ Wolfsburg 10.
Tore: 0:1 (4.) Cassels (Bergman), 0:2 (11.) Höhenleitner (Aubin), 1:2 (16.) Collins (Cannone, Greilinger – 5:4), 1:3 (48.) Höhenleitner (Bergman, Aubin), 2:3 (56.) Kelleher (Collins, Wagner), 3:3 (59.) D’Amigo (Friesen).

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