20. Januar 2021 / 23:15 Uhr

"Geduld, Wille und Leidenschaft": Stimmen zu RB Leipzigs Sieg gegen Union Berlin

"Geduld, Wille und Leidenschaft": Stimmen zu RB Leipzigs Sieg gegen Union Berlin

Elena Boshkovska
Leipziger Volkszeitung
LEIPZIG, GERMANY - JANUARY 20: Tyler Adams, Alexander Sorloth and Emil Forsberg of RB Leipzig interact after the Bundesliga match between RB Leipzig and 1. FC Union Berlin at Red Bull Arena on January 20, 2021 in Leipzig, Germany. Sporting stadiums around Germany remain under strict restrictions due to the Coronavirus Pandemic as Government social distancing laws prohibit fans inside venues resulting in games being played behind closed doors. (Photo by Maja Hitij/Getty Images)
Zufriedenes Abklatschen nach dem Abpfiff: Tyler Adams, Alexander Sörloth und Emil Forsberg. © Getty Images
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Die Hinrunde endet für RB Leipzig mit einem Sieg. 1:0 (0:0) hieß es nach 90 Minuten gegen Union Berlin, die selbst nur wenig zur aktiven Gestaltung der Partie beitrugen. Wir haben nach dem Abpfiff erste Reaktionen von Spielern und Trainern gesammelt.

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Leipzig. Julian Nagelsmann nahm seinen Siegtorschützen in den Arm und klatschte dann kurz in die Hände. RB Leipzig hat sich von Favoritenschreck Union Berlin nicht bremsen lassen und bleibt erster Verfolger von Spitzenreiter FC Bayern. Die Sachsen besiegten das Überraschungsteam am Mittwochabend mühevoll mit 1:0 (0:0) und sind mit 35 Punkten zur Saisonhalbzeit Zweiter der Fußball-Bundesliga. Der eingewechselte Emil Forsberg (70.) sorgte mit seinem Tor für die klar feldüberlegenen Leipziger für die Entscheidung.

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Union begann mit dem Selbstvertrauen der erfolgreichen vergangenen Spiele gegen die Spitzenclubs der Liga. Leipzig hatte zwar oft den Ball, kam dem Berliner Strafraum zunächst aber viel zu selten gefährlich nahe. Im Angriff erhielt Alexander Sörloth nach dessen erstem Ligator zuletzt gegen Borussia Dortmund eine weitere Chance.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Perry Bräutigam (RB Leipzig, in der Halbzeit): Wir tun uns schwer, sind aber gut ins Spiel gekommen, haben auch viel Ballbesitz. Aber wir spielen noch zu viel Klein-Klein, habe ich das Gefühl. Union Berlin macht es in der Abwehr sehr gut, sie stehen teilweise mit einer Fünferkette. Und wir müssen schauen, dass wir eine Lücke finden. Wir müssen mehr Aggressivität auf den Platz bringen. Zur Galerie
Perry Bräutigam (RB Leipzig, in der Halbzeit): "Wir tun uns schwer, sind aber gut ins Spiel gekommen, haben auch viel Ballbesitz. Aber wir spielen noch zu viel Klein-Klein, habe ich das Gefühl. Union Berlin macht es in der Abwehr sehr gut, sie stehen teilweise mit einer Fünferkette. Und wir müssen schauen, dass wir eine Lücke finden. Wir müssen mehr Aggressivität auf den Platz bringen." ©

Nagelsmann stand zwischenzeitlich mit den Händen in den Taschen an der Seitenlinie, seinem Team fehlten gegen gut aufgestellte Berliner die Ideen. Christopher Nkunku vergab frei vor dem Union-Tor die erste gute Leipziger Chance, sein Schuss ging weit am Ziel vorbei (37.). Die Gäste zogen sich in dieser Phase allerdings noch weiter zurück. Bis zur Halbzeit ging kein Schuss der Berliner aufs Tor. Nach einer Stunde brachte Nagelsmann seinen Joker Forsberg für Kevin Kampl. Leipzig wurde aktiver, Nkunku scheiterte nach feinem Pass von Marcel Sabitzer am Berliner Torwart Andreas Luthe (65.). Sabitzer selbst schoss drei Minuten später aus 20 Metern knapp vorbei - dann steckte Dani Olmo auf Forsberg durch, der sein viertes Saisontor erzielte. Sörloth verpasste das 2:0 per Kopf knapp (87.).