16. Oktober 2020 / 09:38 Uhr

Gegen Bückeburg muss ein Sieg her: Wunstorf richtet den Blick nach oben 

Gegen Bückeburg muss ein Sieg her: Wunstorf richtet den Blick nach oben 

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der Wunstorfer Trainer Onur Köse schaut auf das Spielfeld.
Der Wunstorfer Trainer Onur Köse schaut auf das Spielfeld. © Sascha Priesemann
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Der 1. FC Wunstorf spielte in dieser Landesliga-Saison bereits dreimal Unentschieden. Um das Ziel, unter die ersten Drei zu kommen, nicht aus den Augen zu verlieren, muss gegen den VfL Bückeburg (Samstag, 16 Uhr) unbedingt ein Sieg her. Trainer Onur Köse freut sich, "dass unser Kader nach der Rückkehr vieler Verletzter nun endlich wieder komplett ist". 

Der 1. FC Wunstorf hat aus bislang sechs Saisonspielen erst eine Niederlage kassiert – und steht doch nur auf dem fünften Tabellenplatz der Landesliga-Staffel Süd. Der Grund dafür ist, dass der FC bereits drei Mal mit einem Unentschieden vom Platz gegangen ist. Um sich nicht frühzeitig den Titel der „Remis-Könige“ zu sichern, muss am Samstag (16 Uhr, Barne-Arena) gegen den VfL Bückeburg unbedingt ein Sieg her.

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„Unsere bisherigen Unentschieden waren allesamt keine Punktgewinne“, sagt FC-Trainer Onur Köse und denkt an die Begegnungen gegen den SC Hemmingen/Westerfeld (2:2), TSV Pattensen (0:0) und 1. FC Sarstedt (2:2). Vor allem das Spiel gegen Sarstedt, als die Wunstorfer den Ausgleich kurz vor Schluss kassierten, wird beim Blick auf die Tabelle im Nachhinein noch etwas bitterer: Der Aufsteiger ist Letzter des Klassements, hat nur den in Wunstorf ergatterten Zähler auf dem Konto.

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Nur Samast und Jameleddine fehlen

„Wir spielen trotzdem einen guten Fußball. Mit unserer jungen Mannschaft stehen wir immer noch sehr ordentlich da. Unser Ziel, unter die ersten Drei zu kommen, können wir weiterhin erreichen“, sagt der Coach.

Was Köse zudem positiv stimmt ist die Tatsache, „dass unser Kader nach der Rückkehr vieler Verletzter nun endlich komplett ist und ich mehr Flexibilität habe“. Nur noch Mert Samast (Urlaub) fehlt, hinzu kommt seit dem vergangenen Wochenende jedoch Ahmed Jameleddine. Der Abwehrchef erhielt nach einer Roten Karte wegen Handspiel nun sein Strafmaß: ein Spiel. „Immer noch ein Spiel zu viel, weil er zuvor gefoult wurde“, sagt Köse.