26. April 2021 / 16:14 Uhr

Gegen Rassismus bei Instagram und Co.: TSG Hoffenheim beteiligt sich an Social-Media-Boykott

Gegen Rassismus bei Instagram und Co.: TSG Hoffenheim beteiligt sich an Social-Media-Boykott

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Geschlossen gegen Rassismus: Die TSG Hoffenheim schließt sich dem Social-Media-Boykott aus England an.
Geschlossen gegen Rassismus: Die TSG Hoffenheim schließt sich dem Social-Media-Boykott aus England an. © Imago
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Für den Zeitraum vom 30. April bis zum 3. Mai macht auch die TSG Hoffenheim einen Social-Media-Boykott. Englische Klubs hatten die Aktion initiiert, um gegen rassistische Beleidigungen und Anfeindungen in den sozialen Netzwerken zu protestieren.

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Die TSG Hoffenheim schließt sich einem Social-Media-Boykott von Englands Fußball-Klubs an, um gegen rassistische Beleidigungen und Anfeindungen in den sozialen Netzwerken zu protestieren. Dies gilt für den Zeitraum vom 30. April bis zum 3. Mai. Auch Mitglieder der TSG seien zuletzt übel beschimpft oder mit rassistischen Aussagen beleidigt worden, teilte der Bundesligist am Montag mit.

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"Eine Entwicklung, die absolut inakzeptabel und nicht zu ertragen ist.", sagte Holger Kliem, Leiter der Medienabteilung bei den Kraichgauern. "Die TSG Hoffenheim steht für Toleranz, Respekt und Zusammenhalt. Wir lehnen jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Gewalt, auch in verbaler Form, ab". Er verwies darauf, dass erst vor einigen Wochen die Hoffenheimer Profis Ryan Sessegnon und Diadie Samassekou im Netz rassistisch beleidigt worden seien.

Wie auch in England richtet sich die Aktion an die Netzwerke Facebook, Twitter und Instagram. Die Plattformen müssten mehr gegen den Hass im Netz unternehmen und zeigen, wie wichtig der fortwährende Kampf gegen Diskriminierung sei, hieß es in einer Stellungnahme der englischen Top-Vereine.