15. Oktober 2020 / 10:30 Uhr

Gegen Sandersdorf: FC Inter Leipzig trifft alte Bekannte

Gegen Sandersdorf: FC Inter Leipzig trifft alte Bekannte

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
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aCH1_6799 © Christian Modla
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Am Samstag trifft Inter Leipzig am achten Spieltag der Oberliga auf Sandersdorf und dabei auf einige Ex-Leipziger. Mit einem Sieg möchte die Mannschaft von Trainer Zoran Levnaic an den Unionern vorbeiziehen.

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Leipzig. Wenn Fußball-Oberligist Inter Leipzig gegen Union Sandersdorf spielt, treffen sich auch immer ein paar alte Bekannte. Denn mit Franz Bochmann und Niklas Opolka stehen ehemalige Inter-Akteure im Sandersdorfer Aufgebot. Weitere Ex-Leipziger sind Timo Breitkopf (FC Sachsen), Steffen Fritzsch (Lok) und Branden Stelmak (Chemie, Eilenburg).

Diese Namen sind Grund genug für Inter-Trainer Zoran Levnaic, vor dem Tabellensiebten zu warnen, zumal die Mannschaft von Thomas Sawetzki aktuell zwei Punkte mehr auf dem Konto hat. Das muss und soll nicht so bleiben, wenn es nach den Leipzigern geht, mit einem Sieg würde der Tabellenneunte an den Gästen in der Tabelle vorbeiziehen.

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Zuletzt schaffte Inter den Sprung ins Achtelfinale des Sachsenpokals, riss beim 1:0 gegen Taucha aber nicht gerade Bäume aus. Der nächste Pokalgegner heißt am 18. November Dynamo Dresden, ein Los, das im Inter-Lager freudige Erregung auslöste. Nur der Spielort macht etwas Kopfzerbrechen, denn im Torgauer Hafenstadion, wo Inter seine Heimpunktspiele wie am Sonnabend, 14 Uhr, gegen Sandersdorf austrägt, wird es gegen den Drittligisten nicht gehen.

Inter muss aufpassen

Erfreut ist Levnaic nicht nur über das Pokallos, sondern zunächst darüber, dass gegen Sandersdorf wieder der volle Kader fit ist. Heißt: Marek Langr hat seine Wochen dauernde Verletzung auskuriert und Robin Glänzels Blessur ist gleichfalls Geschichte.

Der stets vorsichtige Inter-Coach weiß dennoch: „Es wird wieder ein schweres Oberliga-Spiel, Sandersdorf hat gute Kicker, wir müssen aufpassen.“ Und Sportdirektor Carsten Hänsel fordert: „In der Offensive müssen wir einfach besser werden.“

Ab 13 Uhr öffnen sich am Sonnabend die Tore des Torgauer Hafenstadions. Fans und Zuschauer müssen in den ausgewiesenen Bereichen eine Mund-Nase-Maske tragen. Ansonsten gilt generell das Abstandsgebot von 1,5 Metern. Außerdem werden an der Tageskasse zum Zweck der Nachverfolgung die Kontaktdaten der Besucher aufgenommen. Ein Hinweis für Autofahrer: Im Ziegeleiweg vor dem Stadion gilt Halteverbot.