19. November 2021 / 15:59 Uhr

Gegen Tasmania Berlin: ZFC Meuselwitz mit der Chance zu klettern

Gegen Tasmania Berlin: ZFC Meuselwitz mit der Chance zu klettern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bekommt Nils Miatke (l.) den Ball auch diesmal von Trainer David Bergner zum spielen?
Bekommt Nils Miatke (l.) den Ball auch diesmal von Trainer David Bergner zum spielen? © PICTURE POINT / Sven Sonntag
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Große Chance, höher hinein ins Tabellenmittelfeld zu klettern: Der ZFC Meuselwitz empfängt am Sonnabend, 13.30 Uhr, mit Tasmania Berlin in der Fußball-Regionalliga Nordost einen unmittelbaren Tabellennachbarn, an dem er mit einem Sieg vorbeiziehen könnte.

Meuselwitz. Momentan liegen die Meuselwitzer mit 14 Punkten auf Platz 16, die Berliner mit zwei Zählern mehr nur einen Rang davor. „Diese Möglichkeit haben wir uns erarbeitet und nun würde ich auch gern mal einen Heimsieg einfahren, ich war mit der Mannschaft bislang ja fast nur auswärts unterwegs“, sagt ZFC-Trainer David Bergner. Geht man von den jüngsten Ergebnissen aus, spricht einiges für die Gastgeber. Sie zogen vor einer Woche durch ein 3:0 beim SV Jena-Zwätzen ins Halbfinale des Thüringen-Pokals, während die Berliner im dortigen Pokalwettbewerb durch ein 1:2 beim CFC Hertha 06 im Achtelfinale ausschieden.

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Positiver gegen negativer Trend

Dieser Vergleich hinkt zugegebenermaßen, aussagekräftiger ist vielleicht das Betrachten der jüngsten Punktspielresultate der Samstag-Gegner. Der ZFC spielte in Chemnitz achtbar 1:1, gewann in Halberstadt 3:0 und spielte davor – weniger respektabel – 1:1 gegen Eilenburg. Die letzte Niederlage datiert vom 16. Oktober mit einem 0:3 in Cottbus. Tasmania trennte sich von Halberstadt sowie im Berliner Duell bei Tennis Borussia jeweils 0:0, unterlag davor in Eilenburg 0:3 und gewann gegen Cottbus 2:1.

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Anders gesagt hat Tasmania also vier Pflichtspiele in Folge nicht gewonnen, die Zipsendorfer hingegen sind viermal hintereinander ungeschlagen. Diese Serie wollen sie natürlich ausbauen, auch und gerade, weil sie sich in der Tabelle bei einem Sieg über die Berliner auf jeden Fall in der Platzierung positiv auswirken wird. Auf das Selbstvertrauen der Mannschaft sicherlich nicht minder.


Trainer Bergner warnt allerdings vor den Berlinern: „Das ist ein gefährlicher Gegner, eine gute, kompakte Mannschaft mit individueller Klasse. Manche Ergebnisse von ihnen haben aufhorchen lassen.“ Nach wie vor ist für den ZFC zudem der Blick in Richtung Tabellenkeller nötig und wichtig. Der nächste Abstiegsplatz ist nur zwei Punkte entfernt und wird aktuell vom VfB Auerbach belegt. Dieser gastiert am Sonnabend beim Chemnitzer FC. Obwohl sich der CFC am Mittwoch im Sachsenpokal beim Stadtligisten SV Panitzsch/Borsdorf mit einem mühsamen 3:0 mehr oder minder ins Viertelfinale quälte, besteht aus Meuselwitzer Sicht die Hoffnung, dass die Chemnitzer gegen Auerbach daheim die Nase vorn haben werden. Für den ZFC besteht also wahrscheinlich die Möglichkeit, zwischen sich und die Abstiegsplätze mehr „Luft“ zu bringen.

2G für Zuschauer

Allerdings ist der Meuselwitzer Spielerkader derzeit etwas knapp besetzt. Kapitän René Eckardt ist angeschlagen, sein Einsatz fraglich. Niklas Jahn zog sich im Pokalspiel gar eine Muskelverletzung zu und wird am Sonnabend auf keinen Fall spielen können. Die Langzeitverletzten wie Tobias Becker und andere ohnehin nicht. Und Nils Miatke konnte beruflich bedingt die gesamte Woche nicht trainieren, was seinen Einsatz von Beginn an nicht unbedingt nahelegt. Dennoch bleibt das Ziel, diesmal drei Punkte auf der Glaserkuppe zu behalten.

Für die Besucher des Spiels ist coronabedingt dies wichtig: Gemäß der 2G-Regel müssen sie neben dem Ticket einen Nachweis, geimpft oder genesen zu sein, sowie ein persönliches Dokument (Personalausweis, Führerschein usw.) vorzeigen. Zudem besteht wie bisher Maskenpflicht, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wie eventuell am Platz.