28. April 2019 / 19:37 Uhr

Gegentor in der Nachspielzeit: Turbine Potsdam nur 1:1 in Leverkusen (mit Galerie)

Gegentor in der Nachspielzeit: Turbine Potsdam nur 1:1 in Leverkusen (mit Galerie)

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
Lara Prasnikar erzielte das 1:0 für Turbine Potsdam.
Lara Prasnikar erzielte das 1:0 für Turbine Potsdam. © Jan Kuppert
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Frauen-Bundesliga: Durch ein "Glückstor" in der 92. Minute entreißt der Tabellenvorletzte Bayer Leverkusen den Turbinen den sichergeglaubten Sieg.

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Als „Glücksschuss“ bezeichnete Trainer Matthias Rudolph den bitteren Ausgleich, den Turbine Potsdam am Sonntag beim 1:1 (1:0) in der zweiten Minute der Nachspielzeit kassierte. Damit schrumpfte im Kampf um den dritten Platz in der Frauenfußball-Bundesliga der Vorsprung auf die SGS Essen zwei Spieltage vor Schluss auf einen Punkt zusammen.

Prasnikar erzielt 10. Saisontor

Dabei legten die Potsdamerinnen beim Gastspiel im Ulrich-Haberland-Stadion einen Start nach Maß hin. Turbine-Angreiferin Lara Prasnikar schob bereits in der 6. Minute eine Eingabe zum 1:0 ein. Für die Slowenin war es bereits der 10. Saisontreffer, sie führt damit die interne Torjägerliste vor Viktoria Schwalm (8) an.

Die Bilder zu Turbine Potsdams Remis bei Bayer Leverkusen.


Turbine Potsdam kassierte bei Bayer Leverkusen den 1:1-Ausgleich, nachdem Lara Prasnikar die Potsdamerinnen bereits in der 6. Minute mit 1:0 in Führung gebracht hatte. Zur Galerie
Turbine Potsdam kassierte bei Bayer Leverkusen den 1:1-Ausgleich, nachdem Lara Prasnikar die Potsdamerinnen bereits in der 6. Minute mit 1:0 in Führung gebracht hatte. © Jan Kuppert

Doch die Führung hemmte seine Mannschaft etwas. „Wir haben nach vorne unsere Chancen schlecht ausgespielt. Nach dem 1:0 haben wir die Aggressivität vermissen lassen und zu zeigen, dass wir klar der Chef auf dem Platz sind. Trotzdem ergaben sich zahlreiche Chancen auf beiden Seiten, „zur Halbzeit hätte es eigentlich 5:2 für uns stehen müssen“, sagte Rudolph.

Rudolph: "Verpassen es, das Spiel zu entscheiden"

In der zweiten Hälfte beruhigte sich die Partie. „Wir hatten das Spiel unter Kontrolle und Möglichkeiten, bei denen wir es verpassen, das Spiel zu entscheiden“, erklärte der Trainer. Die Quittung folgte in der Nachspielzeit. „Wie es dann eben manchmal so ist. Es war ein langer Ball, wir bekommen ihn mit dem Kopf nicht richtig geklärt“, sagte Rudolph. Leverkusens Ivana Rudelic fasste sich ein Herz und zog ab, Torhüterin Lisa Schmitz im Turbine-Kasten war geschlagen. Durch den Punkt lebt die Hoffnung beim Tabellenvorletzten, doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.