16. Mai 2022 / 13:58 Uhr

Gehackte Nachrichten? So reagiert Ex-Augsburg-Boss Klaus Hofmann auf den angeblichen Rücktrittsgrund

Gehackte Nachrichten? So reagiert Ex-Augsburg-Boss Klaus Hofmann auf den angeblichen Rücktrittsgrund

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Klaus Hofmann ist nicht mehr Präsident des FC Augsburg.
Klaus Hofmann ist nicht mehr Präsident des FC Augsburg. © IMAGO/Peter Fastl/POOL
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Klaus Hofmann ist nicht mehr Präsident des FC Augsburg. Das habe nach eigenen Angaben aber nichts mit angeblich gehackten Nachrichten zu tun. Der 54-Jährige habe sich aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen.

Der langjährige Augsburger Präsident Klaus Hofmann ist einem Bericht über mögliche Hintergründe für seinen Rückzug entgegengetreten. "Mein Rücktritt hat nichts mit angeblich gehackten Nachrichten oder sonstigen Spekulationen zu tun, sondern ausschließlich die von mir genannten gesundheitlichen Gründe", erklärte Hofmann am Montag in einer Vereinsmitteilung.

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Der 54-Jährige war überraschend am vergangenen Donnerstag als Präsident des Vereins FC Augsburg und als Geschäftsführer der FC Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA zurückgetreten. Der Unternehmer verwies auf die Doppelbelastung und dadurch immer stärker werdende gesundheitliche Probleme.

"Ich habe in den letzten Wochen und Monaten immer wieder deutliche und stärker werdende Stress-Signale meines Körpers vernommen, so dass ich in meiner gesundheitlichen Situation keine Doppelfunktion in meinem Unternehmen und gleichzeitig beim FC Augsburg vernünftig ausführen kann", erklärte Hofmann nun. "Gerade jetzt, wo wichtige Entscheidungen in Augsburg anstehen, müssen voll handlungsfähige Gremien die richtigen Weichen stellen, was ich nicht mehr leisten konnte."

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Der Aufsichtsratschef des Bundesligisten, Thomas Müller, erklärte: "Klaus Hofmann hat am vergangenen Donnerstag sowohl der Geschäftsführung als auch den Gremien gegenüber seine Ämter niedergelegt und dies ausschließlich mit gesundheitlichen Problemen begründet. Es gibt keinerlei anderweitige Gründe als diese, weswegen es unser aller Pflicht ist, dies zu akzeptieren." Hofmann werde auch weiter als Geschäftsführer und Anteilseigner der Hofmann Investoren GmbH eng mit dem FCA verbunden bleiben. Der FCA verlor innerhalb weniger Tage Hofmann als Präsident und Markus Weinzierl als Trainer.