31. Januar 2021 / 16:14 Uhr

Angebliches Gehalt von Lionel Messi veröffentlicht: FC Barcelona kündigt rechtliche Schritte an

Angebliches Gehalt von Lionel Messi veröffentlicht: FC Barcelona kündigt rechtliche Schritte an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Im Zuge der Veröffentlichung vom Arbeitspapier von Lionel Messi hat der FC Barcelona rechtliche Schritte angekündigt. 
Im Zuge der Veröffentlichung vom Arbeitspapier von Lionel Messi hat der FC Barcelona rechtliche Schritte angekündigt.  © imago images/ZUMA Wire
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Der FC Barcelona zieht vor Gericht. Das gab der Verein am Sonntag bekannt, nachdem die spanische Tageszeitung "El Mundo" den Millionenvertrag von Lionel Messi veröffentlicht hatte. Bei dem 30-seitigen Dokument handle es sich um vertrauliche Inhalte. 

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Nach der Veröffentlichung finanzieller Details des Vertrags mit Superstar Lionel Messi in einem Medienbericht hat der FC Barcelona rechtliche Schritte gegen die Zeitung angekündigt. Die spanische Tageszeitung El Mundo titelte am Sonntag "Der Pharaonen-Vertrag von Messi, der Barça ruiniert". In dem als exklusiv etikettierten Bericht nannte das spanische Blatt einige Zahlen aus dem Arbeitspapier, das seit dem 1. Juli 2017 und bis zum 30. Juni dieses Jahres gültig ist. Dabei veröffentlichte El Mundo, was Messi in den vier Spielzeiten bei den Katalanen am Ende angeblich verdient haben soll.

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Der Verein bedaure die Veröffentlichung, hieß es in dem Statement des FC Barcelona. Es handle sich um ein privates Dokument mit dem Prinzip der Vertraulichkeit zwischen den Parteien. Der Verein lehne "kategorisch jegliche Verantwortung" ab und sagte seinem Superstar Messi die "absolute Unterstützung" zu. Besonders in Anbetracht jeglicher Versuche, dessen Ruf zu diskreditieren.

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Von Messi selbst lagen zunächst keine Reaktionen vor. Ob der 34-Jährige nach dieser Saison beim FC Barcelona bleibt, ist mehr als fraglich. Ein Weggang im Sommer vergangenen Jahres war an Vertragsinhalten gescheitert. Seit fast 21 Jahren spielt Messi für die Katalanen, ärgerte sich zuletzt aber immer wieder über Indiskretionen. In diesem Sommer kann er seinen Jugendverein, bei dem er zum Weltfußballer reifte, ablösefrei verlassen.

Jüngst war bekannt geworden, wie groß die finanzielle Not des Klubs wirklich ist. Eine kolportierte Summe von 1,17 Milliarden Euro lasten als Schulden auf dem FC Barcelona. Der Verein verhandelt bereits mit den Profis über einen Gehaltsverzicht von insgesamt 190 Millionen Euro.