18. Februar 2018 / 18:24 Uhr

Gehalt, Prämien, Sponsoren: Das kassieren die Olympia-Stars

Gehalt, Prämien, Sponsoren: Das kassieren die Olympia-Stars

Angelo Freimuth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Was verdienen eigentlich deutsche, internationale und ehemalige Stars des Wintersport?
Was verdienen eigentlich deutsche, internationale und ehemalige Stars des Wintersport? © getty/Montage
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Deutschland hat bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea bislang sehr gut abgeschnitten. Doch finanziell lohnt sich der Hochleistungssport für viele Athleten nur bedingt. 

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Einmal alle vier Jahre stehen sie im Fokus der Welt: Wenn die besten Athletinnen und Athleten des Wintersports bei den Olympischen Spielen um Medaillen kämpfen, schauen Millionen von Menschen zu. Doch abseits des Mega-Events fristen viele der Sportler ein Nischen-Dasein. Im Schatten der dominierenden Sportarten, allen voran Fußball, erhalten vor allem deutsche Wintersportler nur wenig Beachtung – und oft deutlich weniger Geld, wie die Bild am Sonntag durch Gespräche mit Sportlern, Funktionären und Trainern ermittelt hat.

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Was die Olympia-Stars verdienen (brutto, wohlgemerkt!), seht ihr in der SPORTBUZZER-Galerie:

Das haben die Sport-Stars der olympischen Winterspiele 2018 verdient:

Katharina Althaus (Skispringen) - 3500 Euro/Monat || Die 21-Jährige ist wie viele andere Athleten beim Zoll angestellt und verdient monatlich 1300 Euro. Hinzu kommen Preisgelder und ein Sponsorenvertrag.  Zur Galerie
Katharina Althaus (Skispringen) - 3500 Euro/Monat || Die 21-Jährige ist wie viele andere Athleten beim Zoll angestellt und verdient monatlich 1300 Euro. Hinzu kommen Preisgelder und ein Sponsorenvertrag.  ©

Olympiasieger müssen um ihr Geld kämpfen

Es ist geradezu ein traditionelles Problem, dass deutsche Olympioniken für ihren Lebensunterhalt kämpfen müssen. Das gilt für Teilnehmer der Winterspiele genauso wie die Stars der Sommerspiele. Doch was verdienen die Olympia-Helden eigentlich genau?

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Selbst die erfolgreichsten Athleten verdienen nach Recherchen der Bild am Sonntag gerade im internationalen Vergleich erschreckend wenig. Zum Beispiel: das Eiskunstlauf-Duo Aljona Savchenko und Bruno Massot, das jüngst in Pyeongchang die Goldmedaille gewonnen hat. Beide müssen sich vor allem auf Unterstützung durch den Staat verlassen, sei es über einen Posten bei der Bundeswehr (Savchenko) oder durch direkte Förderung (Massot). Sponsoren gibt es kaum, Zusatzeinnahmen kommen hauptsächlich durch Wettbewerbe.