09. November 2020 / 15:20 Uhr

Vor Geheimtreffen der Bundesliga-Klubs – Fan-Sprecherin: Initiatoren müssen über Ziele aufklären

Vor Geheimtreffen der Bundesliga-Klubs – Fan-Sprecherin: Initiatoren müssen über Ziele aufklären

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die TSG Hoffenheim um Peter Görlich (l.) und der FC Bayern mit Karl-Heinz Rummenigge gehören zu den Klubs, die sich am Mittwoch in Frankfurt treffen wollen. Unsere Kurve fordert Transparenz.
Die TSG Hoffenheim um Peter Görlich (l.) und der FC Bayern mit Karl-Heinz Rummenigge gehören zu den Klubs, die sich am Mittwoch in Frankfurt treffen wollen. "Unsere Kurve" fordert Transparenz. © Getty
Anzeige

Die Fan-Vertreterin Helen Breit von der Interessensgemeinschaft "Unsere Kurve" hat mit einer Forderung nach mehr Transparenz auf das am Wochenende bekannt gewordene avisierte Geheimtreffen von 14 Bundesliga-Vereinen und dem Hamburger SV am Mittwoch reagiert.

Anzeige

Fan-Vvertreterin Helen Breit von der Interessensgemeinschaft „Unsere Kurve“ fordert von den Organisatoren eines für Mittwoch geplanten Bundesliga-Treffens weitere Informationen über die Ziele der Zusammenkunft. „Wir kennen die konkrete Agenda und Intention dahinter nicht. Hier sehen wir die Initiatoren in der Pflicht, Aufklärung zu betreiben - Überschneidungen mit der Taskforce "Zukunft Profifußball" müssen transparent gemacht werden“, sagte Breit der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Anzeige

Breit ist als Stimme der Fans auch in der Taskforce dabei, die sich mit zahlreichen Themen rund um die Zukunft des Fußballs beschäftigt. Dabei geht es neben vielen anderen Aspekten auch um mehr Chancengleichheit unter den Klubs. Eine gleichmäßigere Verteilung der TV-Gelder wäre ein Mittel, um sich dieser Chancengleichheit anzunähern.

Mehr vom SPORTBUZZER

„Für uns Fans ist klar: Wir brauchen eine deutlich gleichmäßigere Verteilung der TV-Gelder und grundlegende Reformen für einen nachhaltigen und basisnahen Profifußball“, sagte Breit. Unter anderem über die Verteilung der Fernsehgelder soll auch bei dem in dieser Woche in Frankfurt geplanten Treffen gesprochen werden.

Die Zusammenkunft ist von den Spitzenklubs Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen initiiert worden. Teilnehmen sollen alle Erstligisten außer dem 1. FSV Mainz 05, dem FC Augsburg, Arminia Bielefeld und dem VfB Stuttgart. Zudem ist der Zweitligist Hamburger SV eingeladen. Auffällig bei der Zusammensetzung ist: Mainz, Stuttgart und Bielefeld sowie Klubs der 2. Liga sollen sich angeblich um eine Umverteilung der Fernsehgelder bemühen.