31. März 2020 / 11:52 Uhr

Nach Party trotz Corona-Krise: Schalke 04 bestätigt "saftige Geldstrafe" für Amine Harit

Nach Party trotz Corona-Krise: Schalke 04 bestätigt "saftige Geldstrafe" für Amine Harit

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schalkes Amine Harit wird nach einer Party während der Corona-Krise zur Kasse gebeten.
Schalkes Amine Harit wird nach einer Party während der Corona-Krise zur Kasse gebeten. © imago images/RHR-Foto/Montage
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Das Fehlverhalten von Amine Harit hat Konsequenzen. Der Offensiv-Mann von Schalke 04 hatte vor zwei Wochen während der Corona-Krise eine Party gefeiert. Nun wurde er vom Verein mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt.

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Bundesliga-Profi Amine Harit ist von seinem Verein FC Schalke 04 mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt worden. Das bestätigte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider am Dienstag auf Anfrage. "Ja, das stimmt. Aber es gibt jetzt wichtigere Themen als die Geldstrafe für den Jungen", sagte Schneider kurz vor dem Start der Videokonferenz der 36 deutschen Profivereine mit der DFL-Spitze um Geschäftsführer Christian Seifert.

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Als es in Nordrhein-Westfalen schon erhebliche Kontaktbeschränkungen gab, war der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler in einer Shisha-Bar in Essen gemeinsam mit zehn weiteren Personen nach dem damals gültigen Ladenschluss (18 Uhr) von der Polizei bei einer Party während der Corona-Krise erwischt worden. Die herbeigerufenen Beamten hatten die unerlaubte Versammlung weit nach Mitternacht aufgelöst.

Für sein Fehlverhalten bekam der Marokkaner, der sich später einsichtig zeigte, von den Königsblauen eine "saftige Geldstrafe". Zuvor hatten die Ruhr-Nachrichten und die Westdeutsche Allgemeine Zeitung darüber berichtet. "Amine tut es sehr leid, und es wird nicht wieder vorkommen", hatte Schneider schon nach dem Vorfall vor rund zehn Tagen erklärt. "Es war ein Fehler, der hat er jetzt auch eingesehen. Ich habe ihm noch mal den Ernst der aktuellen Lage vor Augen geführt", so Schneider weiter.

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Harit muss für Hilfsprojekt spenden

Harit muss sich zudem mit einer Spende an einem gemeinsam Hilfsprojekt der Ultras Gelsenkirchen, des Revierklubs und der vereinseigenen Stiftung "Schalke hilft!" beteiligen. Die Fans helfen, sogenannte Kumpelkisten unter Wahrung der Hygienevorschriften mit Lebensmitteln zu packen und an Hilfsbedürftige oder Risikogruppen in Gelsenkirchen auszuliefern.