01. August 2021 / 17:25 Uhr

Gelungene Generalprobe: 1. FC Phönix Lübeck feiert 5:2-Erfolg bei Holstein Kiel II

Gelungene Generalprobe: 1. FC Phönix Lübeck feiert 5:2-Erfolg bei Holstein Kiel II

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Torjäger Haris Hyseni (rechts) bewies gegen Holstein Kiel II einmal mehr seine Abschlussqualitäten.
Torjäger Haris Hyseni (rechts) bewies gegen Holstein Kiel II einmal mehr seine Abschlussqualitäten. © Agentur 54°
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Für den Regionalligisten war es die letzte Partie vor dem SHFV-Landespokal-Achtelfinale gegen den FC Kilia Kiel. Trainer Daniel Safadi konnte auf seine gesamte A-Elf zurückgreifen. Kapitän Nico Fischer zieht ein positives Fazit: „Nach vorne haben wir jederzeit gut umgeschaltet und waren immer gefährlich. Das war heute ein guter Abschluss einer ordentlichen Vorbereitung.“ 

Der 1. FC Phönix Lübeck hat das letzte Testspiel bei Regionalliga-Konkurrent Holstein Kiel II mit 5:2 (2:1) gewonnen und damit eine gelungene Generalprobe vor dem Pflichtspielauftakt gefeiert.

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Am Samstag wartet der FC Kilia Kiel im Landespokal

„Wir sind gut vorbereitet und gehen mit breiter Brust in die neue Spielzeit. Es wird Zeit, dass es endlich losgeht“, sagte Trainer Daniel Safadi nach dem Kick unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Nachwuchs-Leistungszentrum in Kiel-Projensdorf. Am kommenden Sonnabend (7. August) geht es erneut in die Landeshauptstadt, wenn um 15 Uhr das Achtelfinale im SHFV-Landespokal beim ambitionierten Landesligisten FC Kilia Kiel ansteht. Gespielt wird dann auf der Anlage vom VfB Kiel.

Kevin Tittel, Dustin Thiel und Torschütze Fabian Graudenz wieder mit an Bord

Die Lübecker bestanden die Standortbestimmung mit Bravour und gingen schon nach neun Minuten durch den defensiven Mittelfeldspieler Björn Lambach in Führung. Safadi konnte seine derzeit beste Elf aufbieten. Die zuletzt pausierenden Kevin Tittel, Dustin Thiel und Fabian Graudenz standen wieder zur Verfügung. Einzig Kusi Kwame (Aufbautraining nach Knie-OP), Abdullah Abou Rashed (wurde kürzlich erfolgreich am Kreuzband operiert) und Kubilay Büyükdemir (Trainingsrückstand) wurden nicht eingesetzt. „Jeder sollte nochmal die Gelegenheit bekommen, sich zu zeigen. Gerade für die angeschlagenen Spieler hatten wir diesen kurzfristigen Härtetest vereinbart“, begründete der Coach. Die beiden Gegentore resultierten aus individuellen Fehlern. „Diese müssen wir natürlich abstellen“, betonte er.

Haris Hyseni mit dem Schlusspunkt

Den 1:1-Ausgleich erzielte Jungprofi Lucas Wolf (24.). Der 19-jährige Offensivspieler hatte in der zurückliegenden Saison elf Drittliga-Einsätze für den VfB Lübeck absolviert und war nach Auslauf des einjährigen Leihgeschäfts zu Holstein Kiel zurückgekehrt. „In der ersten Halbzeit haben wir es gut gemacht, aber auch noch Probleme aufgezeigt bekommen“, befand Wolf. Noch vor der Pause gelang Graudenz (45.) die erneute 2:1-Führung für die Gäste. Torjäger Haris Hyseni (49.) baute das Ergebnis aus. Zwar konnte der Kieler Eric Gueye (60.) verkürzen, doch hatte der eingewechselte Maurice Maletzki (69.) die passende Antwort. Fünf Minuten vor Schluss machte Hyseni mit seinem zweiten Treffer den Deckel drauf. „Zweite Hälfte haben wir den Zugriff komplett verloren und verdient verloren. Das war nicht gut von uns“, meinte Wolf.

"Die Gegentore resultieren aus individuellen Fehlern. Ansonsten haben wir nicht viel zugelassen"

„Uns war wichtig, dass wir defensiv vor Aufgaben gestellt werden. Die Kieler haben eine sehr junge Mannschaft mit vielen guten Kickern. Wenn sie die Ordnung finden, kann das eine gute Mannschaft werden“, resümierte Safadi. Sein Kapitän Nico Fischer freute sich über einen „guten Test von uns. Wir haben verdient gewonnen. Die Gegentore resultieren aus individuellen Fehlern. Ansonsten haben wir nicht viel zugelassen“, sagte er. „Nach vorne haben wir jederzeit gut umgeschaltet und waren immer gefährlich. Das war heute ein guter Abschluss einer ordentlichen Vorbereitung.“

1. FC Phönix Lübeck: Tittel – Korup, Thiel (64. Gnerlich), Vinberg (64. Wüst), Fischer – Lambach (64. Maletzki), Rasgele (46. Grage) – Bock (46. Kisekka), Graudenz (64. Hadj), Iraqi (46. Wahab) – Hyseni.