08. November 2021 / 12:05 Uhr

Gerechte Punkteteilung: Tresenwald Machern und TuS Pegau trennen sich remis

Gerechte Punkteteilung: Tresenwald Machern und TuS Pegau trennen sich remis

Wilko Finke
Leipziger Volkszeitung
Tresenwalds Steven Habich mit einer Großchance, doch Pegaus Toni Kammer und Hüter Jens Riemann sind zur Stelle.
Tresenwalds Steven Habich mit einer Großchance, doch Pegaus Toni Kammer und Hüter Jens Riemann sind zur Stelle. © Finke
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Am 11. Spieltag der Kreisoberliga Muldental/Leipziger Land trennten sich der SV Tresenwald Machern und der TuS Pegau leistungsgerecht mit 2:2. 

Machern. Vor dem 11. Spieltag der Fußball-Kreisoberliga war Gastgeber SV Tresenwald Machern gegenüber dem TuS Pegau um fünf Punkte besser platziert. Daran änderte sich auch nach den 90 Minuten und einem gerechten 2:2 nichts. Beide Trainer stimmten darin überein, dass der eine Punkt besser als gar keiner war. An dreien war indessen Tresenwald etwas näher dran. SVT-Mannschaftsleiter Heiko Funke sprach in der Folge dennoch von einem letztlich leistungsgerechten Unentschieden.

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Führung kurz vor der Pause

Zunächst drehte das Heimteam noch vorm Halbzeitpfiff ein 0:1 in ein 2:1, vergab aber zwei Großchancen, als Fichtner und Pfüller frei vorm TuS-Schlussmann auftauchten, an diesem aber scheiterten. Die immer stärker werdenden Pegauer waren weiter im Spiel und bedankten sich für diese Großzügigkeit des Kontrahenten mit dem 2:2-Ausgleich. Lukosek bekam eine Schussposition, hielt voll drauf – unhaltbar bahnte sich der Ball den Weg ins Eck.

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Am Samstag trennten sich der SV Tresenwald Machern und der TuS Pegau mit 2:2-Unentschieden. Zur Galerie
Am Samstag trennten sich der SV Tresenwald Machern und der TuS Pegau mit 2:2-Unentschieden. ©

Die erste Halbzeit begann mit Anpassung an den Kunstrasen. Die Abwehrreihen hatten wenig Mühe, die Hüter nutzten Spielunterbrechungen, um sich aufzuwärmen. Mehr aus Zufall touchierte der Ball den Querbalken des SVT-Gehäuses (10.). Zum ersten Mal brannte es lichterloh, als dem besten Mann auf dem Platz, Abdessamade Lamasseb, per Heber in den Lauf freigespielt wurde. Einen Hauch einer Sekunde kam er vor TuS-Keeper Riemann an den Ball. Der Tormann hatte aber geschickt den Winkel verkürzt und konnte den Heber klären (14.). Als die Tresenwalder ein leichtes Übergewicht erarbeiteten, mit zwei Ecken und Freistoß Standardmöglichkeiten hatten, konterten die Kicker aus dem Altkreis Borna. Einen raumöffnender Querpass erlief auf der Außenbahn der sträflichst allein gelassene Lukosek im vollen Lauf, legte sich das Leder zurecht und versenkte es im SVT-Kasten (21.). Es folgte eine Phase, in der TuS auf das 2:0 drängte.


Aber die Heimelf hielt dagegen, der die Abwehr viel beschäftigende Lamasseb behauptete sich, konnte so den Ball noch kurz vorlegen, der kleine Vorsprung reichte, um ihn im Kasten unterzubringen – 1:1 (33.). Der Pausengang nahte, aber er wurde nicht beim Stand von 1:1 angetreten. Plötzlich gelang einem Tresenwalder rechts der Grundlinien-Durchbruch, die Eingabe kam zu Habich, der aus Nahdistanz seinen Meister im Pegauer Torwart fand. Der Befreiungsschlag war zu kurz, die Flanke kam zu Lamasseb. Der hätte per Kopf den Ball selber im langen Eck versenken können, vielmehr bediente er uneigennützig Habich, der es nur 15 Sekunden später besser machte und per Kopfball erfolgreich war.

Tresenwald: Lingel, Fichtner, Habich, Barth, Hellmann, Schmidt (60. Menzel), Junghanns, Lamasseb, Roy Pfüller, Seltmann (C), René Bernhardt (60. Toni Bernhardt). Trainer: Hatem Abid.

Pegau: Riemann, Böhme (46. Schladitz), Fleischer, Kammer, Hollstein (90.+2 Köhler), Lukosek, Moritz (46. Jänicke), Hans, Stacziwa, Hofmann, Renker (66. Weber). Trainer: k.A.

Torfolge: 0:1 Lukosek 21., 1:1 Lamasseb (33.), 2:1 Habich (45.), 2:2 Lukosek (74.).

SR: Kirchhof, ZS: 30.