04. März 2020 / 11:07 Uhr

Egestorf im richtungsweisenden Spiel: Bleibt die Germania oben dran?

Egestorf im richtungsweisenden Spiel: Bleibt die Germania oben dran?

David Lidón
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Spieler des 1. FC Germania Egestorf/Langreder zusammen beim Jubeln. Sie hoffen, dass ihre Serie am Mittwochabend nicht bricht. 
Die Spieler des 1. FC Germania Egestorf/Langreder zusammen beim Jubeln. Sie hoffen, dass ihre Serie am Mittwochabend nicht bricht.  © deisterpics/Stefan Zwing
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Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder versucht, seine Erfolgsserie in der Oberliga Niedersachsen fortzusetzen. Schwierig wird es dabei am Mittwochabend allemal. Auf der Gegenseite stehen die Kickers Emden mit dem ehemaligen 96-Spieler Stefan Emmerling als Trainer.

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Der März 2020 ist für den 1. FC Germania Egestorf/Langreder ein Synonym für Heimspiel. Gleich viermal geht es diesen Monat an der Ammerke um Oberliga-Punkte. Die Ostfriesen von Kickers Emden sind heute um 19.30 Uhr der zweite Gast nach dem FC Hagen/Uthlede am vergangenen Sonntag.

Der 1. FC Germania hat sich für den März die Fan-Aktion „Zwei kommen, einer zahlt“ einfallen lassen. In den letzten Februartagen wurden an 5000 Haushalte Informationsflyer verteilt, die als Eintrittskarte gelten, wenn an einem der drei vier Heimspieltage eine zweite zahlende Person mitgebracht wird.

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Ehemaliger 96-Spieler und klasse Stürmer

Die Emdener bringen mit Trainer Stefan Emmerling einen ehemaligen Zweitligaspieler von Hannover 96 mit. „Das ist eine gewachsene Mannschaft, sehr zweikampfstark, mit vielen großen Spielern“, weiß Egestorfs Trainer Paul Nieber. Mit Tido Steffens verfüge der Gegner über einen für die Oberliga herausragenden Stürmer. Es ist das erste Aufeinandertreffen mit den Kickers; bei der heutigen Partie handelt es sich um ein Nachholspiel aus der Hinrunde.

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Ungeschlagene Serie

Für die Deisterstädter geht es auch darum, in der 15. Partie in Folge ungeschlagen zu bleiben. Selbst wenn es streckenweise nicht so gut läuft, wie beispielsweise gegen die Hagener, springt am Ende ein 4:0-Sieg heraus. Das sah im ersten Saisondrittel ergebnistechnisch noch ganz anders aus. „Solch ein Festigungsprozess ist normal, wenn man als Mannschaft gute Leistungen zeigt“, sagt Nieber.

Erfolg durch Kaderbreite

Momentan sei bei seinem Team selbst nach Wechseln kein Qualitätsverlust zu erkennen. „Daher habe ich immer echte Härtefälle, wenn es darum geht, die erste Elf auszusuchen“, sagt der Coach. Wlad Maslyakov und Félix Sánchez Ahufinger machen es für Nieber nicht einfacher, denn sie kehren gegen Emden in den Kader zurück. Jannik Oltrogge wird aufgrund einer Erkrankung fehlen.