29. Oktober 2018 / 07:42 Uhr

Germania Halberstadt schlägt den ZFC Meuselwitz mit 3:1

Germania Halberstadt schlägt den ZFC Meuselwitz mit 3:1

Jörg Wolf
Leipziger Volkszeitung
Nikos Giannitsanis erzielte gegen Germania Halberstadt den Ehrentreffer zum 1:3. 
Nikos Giannitsanis erzielte gegen Germania Halberstadt den Ehrentreffer zum 1:3.  © Mario Jahn
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Fußball-Regionalliga: Nächste Schlappe für den ZFC. Keeper Kroner muss verletzt raus. Nikos Giannitsanis trifft zum 1:3-Endstand. 

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Halberstadt. Es gibt Tage, die möchte man am liebsten vergessen. Gebrauchte Tage eben. Zu so einem zählt ohne Zweifel für Fußball-Regionalligist ZFC Meuselwitz der gestrige. Eigentlich wollte die Mannschaft von Heiko Weber beim VfB Germania Halberstadt Punkte sammeln, woraus aber selbst im Ansatz nichts wurde. 1:3 verloren die Zipsendorfer vor 356 Zuschauern im Friedensstadion. Zudem verloren die Gäste ihren Kapitän Pierre le Beau nach Notbremse und folgerichtiger Roter Karte schon in der 35. Minute. Nur Sekunden zuvor musste Keeper Chris Kroner verletzt ausgewechselt werden.

Doch der Reihe nach: Die Meuselwitzer wollten die Scharte der 2:4-Heimniederlage gegen den VfB Auerbach aus der Vorwoche unbedingt auswetzen. Immerhin führte die Pleite direkt in den Tabellenkeller und nun musste dringend Zählbares her. Ganz gut begann die Partie für die Gäste. Nikos Giannitsanis ging in den Vorwärtsgang und tauchte in der fünften Minute kreuzgefährlich vor Germania-Keeper Fabian Guderits auf. Aber der Vorstoß konnte von den Hausherren geklärt werden. Nur vier Minuten später setzte Fabian Stenzel den Griechen erneut in Szene, der wieder gebremst wurde.

Die Germania agierte effizienter : In der 14. Minute spielte Tino Schulze von links in den Strafraum. Le Beau wollte klären, lenkte den Ball aber unglücklich in eigene Netz. Nach diesem 0:1 blieb die Partie aber weiter ausgeglichen. So hatte beispielsweise Henrik Ernst in der 19. Minute eine hochkarätige Gelegenheit, traf aber nur den Pfosten. Nur fünf Minuten später setzte Ernst Romarjo Hajrulla in Szene, der aber ebenso vergab wie Luca Bürger wenig später.

ZFC-Keeper Kroner muss verletzt raus

Dann kam jene 27. Minute, als Keeper Kroner nach Zusammenprall mit Dustin Messing verletzt ausgewechselt werden musste. Tom Pachulski – neu im Spiel – musste danach gleich erneut hinter sich greifen: Dennis Rothenstein hatte Denis Jäpel bedient, der zum 2:0 für die Germanen traf.

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Nun hatten die Hausherren die Partie im Griff. Auch deshalb, weil in der Kapitän der Meuselwitzer in der 33. Minute gegen Jäpel die Notbremse zog und dafür beizeiten mit blank Rot vom Unparteiischen vom Platz geschickt wurde. Über eine Halbzeit lang musste der ZFC nun zu zehnt gegen nun überlegene Halberstädter aufspielen.

Das 2:0 stand bis zur Halbzeit und noch einige Zeit länger. Denn in den zweiten 45 Minute plätscherte die Partie erst ein wenig dahin. Ehe nach rund einer Stunde Spielzeit die Gastgeber das Tempo erneut anzogen und den ZFC faktisch in der eigenen Hälfte einschnürten. Daraus resultiert auch ein Elfmeter in der 69. Minute, nachdem Luca Bürger den Halberstädter Dustin Messing im eigenen Strafraum legte. Den Strafstoß von Benjamin Boltze konnte Tom Pachulski aber halten. Es blieb vorerst beim 0:2 aus Meuselwitzer Sicht.

Meuselwitzer Ehrentreffer durch Giannitsanis

Aber dieses 3:0 fiel auch noch in der 75. Minute, als erneut Denis Jäpel erfolgreich war. Das war die endgültige Entscheidung. Es spricht für die Gäste, dass sie zumindest noch den Ehrentreffer in der 84. Minute erzielten: Giannitsanis kam zum Abschluss und traf sehenswert links oben zum 1:3-Endstand.

„Es gibt schönere Momente und heute haben wir auch absolut Nerven gezeigt. Schade, dass wir die erste Chance nicht nutzen konnten, aber Germania hat heute auch zielstrebiger gespielt. Als Mannschaft sind wir heute nicht aufgetreten“, sagte ZFC-Trainer Heiko Weber. Sein Gegenüber Maximilian Dentz meinte: „Wir wollten eigentlich eher ins Spiel kommen. Aber später waren wir das Team, das giftiger und galliger aufgetreten ist“, so VfB-Coach.

ZFC Meuselwitz: Kroner (27. Pachulski); Raithel, le Beau, Ernst, Stenzel, Yajima, Watahiki, Hajrulla (68. Bunge), Bürger, Dartsch (54. Grzega), Giannitsanis.

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