30. Juni 2019 / 16:23 Uhr

Germania List siegt beim Germania Sevens - DRC Hannover holt Ligapokal 

Germania List siegt beim Germania Sevens - DRC Hannover holt Ligapokal 

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Impressionen vom Germania-Sevens-Turnier: SC Germania List (blaue Trikots) gegen die Motherruckers.
Impressionen vom Germania-Sevens-Turnier: SC Germania List (blaue Trikots) gegen die Motherruckers. © Debbie Jayne Kinsey
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Partytime beim SC Germania List: Beim hauseigenen Germania-Sevens-Turnier konnte sich der Gastgeber bei den Männern den Turniersieg sichern. Die Germania-Frauen landeten in ihrem Wettbewerb auf den Plätzen zwei und drei. Zudem beendete der DRC Hannover seine Saison mit dem Gewinn des Ligapokals. 

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Zwischendurch sind sie einfach in den nahen Mittellandkanal gesprungen, Badeklamotten hatten die meisten Rugbyspieler dabei. Bei großer Hitze haben die Männer von Germania List ihr eigenes Turnier gewonnen, die Germania Sevens. Über den Tag waren rund 500 Zuschauer dabei. In einem guten Endspiel schlug Germania die Auswahl Nordrhein-Westfalens mit 19:7.

Auffälligster Mann des Turniers war Maurice Riege, den flinken Germanen konnten die Gegner kaum stoppen. Er legte mehrere Versuche für die Gastgeber. Im Halbfinale war es dennoch knapp gegen den Berliner RC, als die Gäste mit der allerletzten Aktion den Erhöhungskick zum Ausgleich verpassten. List gewann mit 14:12.

Zuvor hatten die Berliner aber auch etwas Glück gehabt, sie schalteten Hannover 78 in der Nachspielzeit aus – im Rugby endet die Partie immer erst bei einer Unterbrechung. Lange sah 78 bei eigener 15:14-Führung wie der Gewinner aus, verlor aber noch mit 15:19. Die Blau-Weißen landeten hinter dem RK Heusenstamm und einem Entwicklungsteam Niedersachsen auf Platz sechs vor der SG SV Odin/VfR 06 Döhren.

Bilder vom Germania-Sevens-Turnier

Impressionen vom Germania-Sevens-Turnier: SG SV Odin/VfR 06 Döhren (rote Trikots) gegen die Hannover Unicorns. Zur Galerie
Impressionen vom Germania-Sevens-Turnier: SG SV Odin/VfR 06 Döhren (rote Trikots) gegen die Hannover Unicorns. ©

Echte Siebener-Party in der List

In insgesamt 45 Begegnungen zeigten die Schiedsrichter nur fünf Gelbe Karten, es ging überaus fair zu. „Wir haben unsere Sportart gefeiert. Es war total entspannt, und die Spiele hatten sehr gutes Niveau“, sagte Cheforganisator Martin Gerlach, der sein Team von zwölf Mitstreitern lobte und abends noch mit seiner Band auftrat. Viel zu singen brauchte er nicht, die Teams stimmten schnell mit ein. Es war eine echte Siebener-Party in der List.

Bei den Frauen gewannen die Motherruckers, ein gemischtes Team aus Nürnberg und Heidelberg. Die Plätze zwei und drei gingen an Germania, das zwei etwa gleichstarke Formationen aufbot.

Der DRC Hannover hat seine Saison bei Stahl Henningsdorf mit dem Sieg des Ligapokals abgeschlossen.
Der DRC Hannover hat seine Saison bei Stahl Henningsdorf mit dem Sieg des Ligapokals abgeschlossen. © privat
DRC-Erstereihe-Stürmer Ramazan Kabak wurde zum Spieler des Tages gewählt.
DRC-Erstereihe-Stürmer Ramazan Kabak wurde zum Spieler des Tages gewählt. © privat

DRC Hannover holt Ligapokal

Unterdessen hat Zweitligist DRC Hannover die Saison im 15er-Rugby mit dem Ligapokalsieg beendet. Bei Stahl Hennigsdorf gewannen die Ricklinger mit 34:5 (22:0). Mann der Partie war der in der Winterpause von Victoria Linden gewechselte Erstereihe-Stürmer Ramazan Kabak. Er schaffte drei Durchbrüche und sammelte damit 15 Punkte.

Auch Tom Tolle und Sven Pausch liefen gegen den Ost-Zweitligisten zu Versuchen ein, Kickspezialist Sascha Maurer brachte es für die Grünen auf neun Zähler. „Das war eine starke Leistung von uns, Ramazan vorneweg“, sagte Trainer Stefan Diedrichs. „Wir können stolz sein, das war ein Super-Abschluss“, so Diedrichs weiter.