24. Januar 2023 / 18:41 Uhr

Gespräche mit UEFA ohne Ertrag: Russischer Verband bleibt wegen Angriffskriegs in Ukraine gesperrt

Gespräche mit UEFA ohne Ertrag: Russischer Verband bleibt wegen Angriffskriegs in Ukraine gesperrt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Die Gespräche zwischen der UEFA und dem russischen Verband blieben bislang ohne Ertrag.
Die Gespräche zwischen der UEFA und dem russischen Verband blieben bislang ohne Ertrag. © IMAGO/Eibner Europa
Anzeige

So schnell kehren keine russischen Teams in UEFA-Wettbewerbe zurück. Gespräche einer Delegation aus Russland mit der Europäischen Fußball-Union haben nicht zu einer Aufhebung der Sperre geführt. Seit Beginn des Angriffskriegs in der Ukraine ist Russland aus europäischen Wettbewerben ausgeschlossen.

Auch nach Gesprächen des russischen Verbands RFU und der Europäischen Fußball-Union UEFA bleiben Teams aus Russland für europäische Wettbewerbe bis auf Weiteres gesperrt. Eine russische Delegation traf sich am Dienstag nach dpa-Informationen mit UEFA-Vertretern in Nyon.

Anzeige

Zentrales Thema sei die mögliche Rückkehr russischer Teams in die internationalen Wettbewerbe gewesen, teilte der RFU am Abend der Nachrichtenagentur Interfax zufolge mit. Der Dialog soll demnach fortgesetzt werden. Das nächste Treffen sei für Februar terminiert worden. Die UEFA kommentierte das Treffen nicht.

Der britische Sender Sky News hatte am Dienstag berichtet, dass der Ausschluss bis zu einem Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine aufrechterhalten bleiben solle. Dieser Bann könnte auf europäischer Ebene vom UEFA-Exekutivkomitee aufgehoben werden. Das Gremium trifft sich am Mittwoch - das Thema Russland steht offiziell nicht auf der Agenda.

Wechsel des russischen Verbands nach Asien hat sich zerschlagen

Ende Februar 2022 waren alle russischen Nationalteams und Vereinsmannschaften wegen der Invasion Russlands in die Ukraine auf unbegrenzte Zeit von Wettbewerben der UEFA und des Weltverbands FIFA ausgeschlossen worden. Unter anderem darf die russische Männer-Nationalmannschaft nicht an der Qualifikation zur Europameisterschaft 2024 in Deutschland teilnehmen.

Anzeige

Zuletzt hatte der russische Verband einen möglichen Austritt aus der UEFA und einen Wechsel zur Asiatischen Fußball-Konförderation AFC beraten. Dies hat sich jedoch inzwischen zerschlagen, die Mehrheit der russischen Verbandsführung entschied sich gegen einen Austritt aus der UEFA. "Die Brücken sind noch nicht abgebrannt", begründete Verbandschef Alexander Djukow vor einigen Wochen, dass der RFU einen Weg zurück in die europäischen Wettbewerbe sucht.

Anzeige: Erlebe die gesamte Bundesliga mit WOW und DAZN zum Vorteilspreis