27. November 2018 / 10:03 Uhr

Gettorfer SC gewinnt als einziges Team der Liga alle drei Rückrundenpartien

Gettorfer SC gewinnt als einziges Team der Liga alle drei Rückrundenpartien

Redaktion Sportbuzzer
Gettorfs Torben Dahsel (links) setzt sich gegen Arend Müller vom Osterrönfelder TSV durch. Auch in der Endabrechnung der Landesliga-Begegnung hatten die Gettorfer die Nase vorn.
Gettorfs Torben Dahsel (links) setzt sich gegen Arend Müller vom Osterrönfelder TSV durch. Auch in der Endabrechnung der Landesliga-Begegnung hatten die Gettorfer die Nase vorn. © SPEEDPhotos.de/Bobzin
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Das Osterrönfelder Pflaster scheint dem Gettorfer SC besonders gut zu liegen. Die Mannschaft von GSC-Coach Christian Schössler gewann dort mit 1:0 und ist in der Fußball-Landesliga Schleswig das einzige Team, das alle drei Spiele der Rückrunde gewinnen konnte. Während der Eckernförder SV einen 2:0-Sieg vom TSV Rantrum mit nach Hause brachte, fing sich der TSV Altenholz eine nicht einkalkulierte 0:2-Heimpleite gegen den Tabellenvorletzten VfR Horst ein und muss seinen Blick in der Tabelle nun wieder nach unten richten.

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Osterrönfelder TSV – Gettorfer SC 0:1

In der letzten Saison das Punktspiel, in dieser das Kreispokal-Viertelfinale gewonnen und nun noch Revanche für die Hinspielniederlage genommen – in Osterrönfeld läuft es erfolgreich für die Gettorfer. „Es war kein schönes Spiel. Einen Schönheitspreis wollten wir dort aber auch nicht gewinnen“, sagte GSC-Coach Christian Schössler. Sie machten die Gettorfer mit dem dritten Dreier in Serie zum erfolgreichsten Team der Rückrunde. Den vierten Auswärtssieg dieser Saison sicherten sie sich Sekunden vor dem Halbzeitpfiff, als die Osterrönfelder einen Gettorfer Eckball nicht wegbekamen und Niklas Wolf den Ball ins Netz der Gastgeber setzte. Die versuchten in Halbzeit zwei Druck gegen tiefer stehende Gettorfer aufzubauen, konnten aber nur durch Standards Unruhe in die Abwehrreihe der Gäste bringen. Zwingende Torchancen erarbeiteten sie sich aber nicht. Die sah Schössler stattdessen bei seiner Elf. Yannick Wolf (dreimal) und Bjarne Kühl hätten mit ihren Möglichkeiten vorzeitig für Ruhe sorgen können. Die gab es auch nach dem Schlusspfiff nicht. Wegen eines Schubsers gegen Torben Dahsel bekam der Osterrönfelder Arend Müller noch die Rote Karte gezeigt.

TSV Rantrum – Eckernförder SV 0:2

Beim Halbzeitpfiff konnten die Eckernförder erleichtert sein, dass es ohne Gegentreffer in die Kabine ging. „Die Rantrumer sind viel gelaufen, drängten auf das Führungstor. Wir hatten Glück, dass der Gegner uns aus seinen größeren Torchancen heraus nicht in Rückstand gebracht hat“, sagte ESV-Coach Maik Haberlag und zog Konsequenzen aus seinen Erkenntnissen. Neu formiert starteten die Eckernförder in die zweite Hälfte, waren nun das Team, das mit viel Schwung auftrat und Dampf machte.“ Die Rendite ließ nicht sehr lange auf sich warten. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß erzielte Franz-Philip Tuchen das Führungstor (60.) und Vorlagengeber Ole Altendorf machte nur 120 Sekunden später zum 2:0 den Schock für die Rantrumer perfekt. „Wir haben kühlen Kopf bewahrt und den Vorsprung behauptet“, resümierte Maik Haberlag „sehr stolz“ nach der erfolgreichen Dienstreise nach Nordfriesland. Damit haben die Eckernförder schon 31 Punkte eingefahren – so viele wie in der gesamten letzten Saison.

TSV Altenholz – VfR Horst 0:2

Altenholz gab spielerisch den Ton an, doch für die Paukenschläge sorgten die Steinburger. „Horst hat sich in jeden Zweikampf geworfen“, sagte TSVA-Coach Kristian Hamm. Aus seiner Sicht gab es drei Schlüsselszenen, die den Ausschlag zu Gunsten der Gäste gaben. Knackpunkt eins war die Horster Führung, die Michel Gorny per Konter nach einem Altenholzer Ballverlust in der gegnerischen Spielhälfte erzielte (15.). „Gegen einen so kämpfenden Gegner darf man einfach nicht in Rückstand geraten. Dann wird es doppelt schwer“, sagte Hamm. Auch weil die Altenholzer ihre wenigen Chancen nicht nutzten. Erst scheiterte Jonas Schäfer mit einem Elfmeter (Foul an Webessie) an VfR-Keeper Niklas Petersen. Jannis Sändker legte den Nachschuss am Tor vorbei (31.). „Sinnbildlich für dieses Spiel“, haderte Hamm. Auf Nackenschlag zwei folgte vier Minuten später der dritte, als Horsts Jan Behrendt einen Freistoß zum 2:0 (35.) verwandelte. „Danach hat Horst ein Abwehrbollwerk gestellt, welches wir nicht mehr knacken konnten“, lobte Hamm die Defensivarbeit der Gäste.

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