09. Mai 2019 / 10:04 Uhr

Gettorfer SC oder Eckernförder SV: Wer ist die Nummer eins im Altkreis?

Gettorfer SC oder Eckernförder SV: Wer ist die Nummer eins im Altkreis?

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Der Eckernförder Leon Knittel (rechts) kehrt rechtzeitig zum Derby beim Gettorfer SC in den ESV-Kader zurück, sitzend der Altenholzer Julian Langnau.
Der Eckernförder Leon Knittel (rechts) kehrt rechtzeitig zum Derby beim Gettorfer SC in den ESV-Kader zurück, sitzend der Altenholzer Julian Langnau. © Reinhard Gusner
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Es ist das Derby schlechthin. Auf dieses Duell fiebern nicht nur beide Mannschaften, sondern auch viele Fußballfans der Region hin. Am Freitagabend (18.45 Uhr) empfängt der Gettorfer SC den Eckernförder SV. „Derbytime und dazu diese Tabellenkonstellation: Besser können die Vorzeichen nicht sein“, freut sich GSC-Trainer Christian Schössler auf die Eröffnung des 28. Spieltags der Fußball-Landesliga Schleswig.

Wer ist die Nummer eins?

Gettorf oder Eckernförde – wer ist die Nummer eins im Altkreis? In den vergangenen Jahren waren die Rollen stets klar verteilt. Sechs der letzten acht Duelle entschied der Gettorfer SC teils mehr als deutlich für sich. „Es war ein Klassenunterschied. Beide Mannschaften lagen teilweise über 30 Punkte in der Tabelle auseinander“, weiß ESV-Coach Maik Haberlag.

Doch die Ausgangsposition hat sich gewandelt, weil die Schwarz-Weißen in dieser Saison endlich wieder oben mitmischen. „Wir haben es uns erarbeitet und den Abstand für uns ins Positive gedreht“, so der 32-Jährige, der mit dem ESV einen Zähler vor den Rot-Weißen auf Rang vier der Tabelle rangiert und in einem Pool aus noch drei verbliebenen Mannschaften um den Aufstieg in die Oberliga kämpft.

Der Kampf um die Aufstiegsplätze

Dass Eckernförde derzeit vor der Schössler-Elf liegt, schmeckt den Gettorfern so gar nicht. Doch nach einer Hinrunde unter seinen Möglichkeiten hat sich der Sportclub dank einer bärenstarken Rückrunde an die Aufstiegsplätze und den Rivalen herangekämpft. „Wir sind die beste Mannschaft der Rückrunde. Wir haben hart dafür gearbeitet, um diese Konstellation vor dem Derby herzustellen“, lobt Schössler die Leistungen seines Teams in den vergangenen Wochen.

Nach den Siegen gegen Jevenstedt und Satrup soll nun das nächste Top-Team der Liga dran glauben. Gegen den ESV kann der GSC jedoch nicht auf den angeschlagenen Torben Dahsel zurückgreifen. Auch Verteidiger Finn Lühr laboriert noch immer an einer Grippe. Ein Einsatz am Freitag ist fraglich.Die Eckernförder können dagegen aus den Vollen schöpfen – die Qual der Wahl für den ESV-Coach. „Es sind alle dabei. Auch Leon Knittel kehrt nach seiner Verletzungspause zurück. Ich muss also einigen Spielern absagen, die es nicht in den 18er-Kader schaffen werden“, weiß Haberlag.

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Dennoch freut er sich wie sein gesamtes Team auf das Nachbarschaftsduell im Gettorfer Sportpark: „Für solche Spiele sind wir doch alle Fußballer geworden.“ Schlägt nach Jahren der Unterlegenheit die Stunde der Eckernförder? Im Hinspiel konnten die Schwarz-Weißen in einer engen und ausgeglichenen Partie den GSC mit 3:1 bezwingen.

„Die Atmosphäre war extrem gut. Dass wir die Partie gewonnen haben, hat mich in der Phase damals schon sehr stolz gemacht“, so Haberlag. Sein Trainerkollege pocht dagegen auf eine Revanche. „Wir haben damals auf so brutale Art und Weise verloren, weil Kleinigkeiten das Spiel entschieden haben“, erinnert sich Schössler und gibt klar die Marschroute vor: „Wir wollen und werden es wiedergutmachen.“

Das sind die besten Torjäger in Schleswig-Holstein (Oberliga, Landesliga und Verbandsliga). Stand: 27. Mai 2019.

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